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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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17
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Johannis Enthauptung.

Bruder Jacob, und Joses, und Simon, undJudas? * Luc. 4, 22.

> 66 . Und seine Schwestern, sind sie nicht alle beyuns? Woher kommt ihm denn das alles?

> 67 . Und ärgerten sich an ihm. Jesus abersprach zu ihnen : * Ein Prophet gilt nirgend weni-ger, denn in seinem Vaterlande und in seinemHause. 'Jos. 4 , 44 .

58 . Und er that daselbst nicht viele Zeichen,um ihres Unglaubens willen.

Das 14. Capitel.

Johannes, des Täufers, Enthauptung. Christi wunderbarer Segen /Gang und Hülfe.

1. Du ' der Zeit kam das Gerücht von Jesu vor^ den Vierfürften Herodes.

' Marc. 6, 14. Luc. 9/ 7.

2. Und er sprach zu seinen Knechten: Dieser istJohannes, der Täufer; er ist von den Todtenauferstanden, darum thut er solche Thaten.

3 . Denn * Herodes hatte Johannem gegriffen,gebunden und in das Gefängniß gelegct, vonwegen der Herodias, seines Bruders Philippi

Weib. * Marc. 6, 1/.

n. Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist* nicht recht, daß du sie habest. * 3 Mos. 18,16.

5. Und er hätte ihn gerne getödtet, fürchtete

sich aber vor dem Volk: denn sie hielten ihn füreinen * Propheten. ' c. 21,26.

6 . Da aber Herodes seinen Jahrstag beging,da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen.Das gefiel Herodi wohl.

7 . Darum verhieß er ihr mit einem Eide, erwollte ihr geben, was sie fordern würde.

8. Und als sie zuvor von ihrer Mutter zuge-richtet war, sprach sie: Gib mir her auf einerSchüssel das Haupt Johannis, des Täufers.

9. Und der König ward traurig; doch um desEides willen, und derer, die mit ihm zu Tischesaßen, befahl er es ihr zu geben.

10. Und schickte hin, und enthauptete Johan-nem im Gefängniß.

11. Und sein Haupt ward hergetragen in einerSchüssel, und dem Mägdlein gegeben; und siebrachte es ihrer Mutter.

12. Da kamen * seine Jünger, und nahmen sei-nen Leib, und begruben ihn, und kamen undverkündigten das Jesu. ' Marc. 6,29.

13. Da * das Jesus hörete, wich er von dannenauf einem Schiff, in eine Wüste allein. Und dadas Volk das hörete, folgte es ihm nach zu Fußaus den Städten. * Marc. 6 , 31. 32. Luc. 9 /io.

Petrus sinkt. 17

1^. Und Jesus ging hervor, und sah das großeVolk; uud es jammerte ihn derselbigen, undheilete ihre Kranken.

15. Am "Abend aber traten seine Jünger zu

ihm, und sprachen: Dieß ist eine Wüste, unddie Nacht fällt daher; laß das Volk von dir, daßsie hin in die Märkte gehen, und ihnen Speisekaufen. ' 80h. 6,

16. Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nichtNoth, daß sie hingehen; " gebt ihr ihnen zu essen.

* Luc. 9/ 13.

17. Sie sprachen: Wir haben hier nichts, dennfünf Brote und zween Fische.

18. Und er sprach: Bringet mir sie her.

19. Und er hieß das Volk sich lagern auf dasGras, uud * nahm die fünf Brote und die zweenFische, sah auf gen Himmel, und dankte, undbrach es, und gab die Brote den Jüngern; unddie Jünger gaben sie dem Volk.

* Joh. 6, 11. Marc. 6, 4i.

20. Und sie * aßen alle, und wurden satt ,und hoben auf, was übrig blieb von Brocken,zwölf Körbe voll. * Marc. 6, 42. 43.

21. Die aber gegessen hatten, derer waren beyfünf tausend Mann, ohne Weiber und Kinder.

22. Und alsobald" trieb Jesus seine Jünger, daßsie in das Schiff traten, und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich ließe.

* Marc, ü, 4L. Joh. 6/ 17.

23. Und da er das Volk von sich gelassen hatte;stieg er auf einen * Berg allein, daß er bethete.Und am Abend war er allein daselbst.

* Luc. 6/ 12. «. 9/ 18. Job. 6/ 1L.

2^. Und das Schiss war schon mitten auf demMeer, und litte Noth von den Wellen; dennder Wind war ihnen zuwider.

25. Aber in der vierten Nachtwache kam Jesuszu ihneu, und ging auf dem Meer.

26. Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meergehen; erschraken sie, und sprachen: Es ist ' einGespenst; und schrien vor Furcht. * Luc. 24,37.

27. Aber alsobald redete Jesus mit ihnen, undsprach: Seyd getrost, Ich bin es; fürchtet euchnicht.

28. Petrus aber antwortete ihm, und sprach:Herr, bist D u es, so heiß mich zu dir kommenauf dem Wasser.

29. Und er sprach: Komm her. Und Petrustrat aus dem Schiff, uud ging aus dem Wasser,daß er zu Jesu käme.

30. Er sah aber einen starken Wind. Da er-schrak er, und hob an zu sinken, schrie und sprach:Herr, hilf mir.

Matthäus 13. 14.

(C)