Sieben Btote.
Matthäus 15. 16. Sauerteig der Pharisäer. 19
27. Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen dieHundlein von den Brosamlein, die von ihrerHerren Tische fallen.
28. Da antwortete Jesus, und sprach zu ihr:
O Weib, ' dein Glaube ist groß! dir geschehe,wie du willst. Und ihre Tochter ward gesund zuderselbigen Stunde.) * c. s, io.
29. Und * Jesus ging von dannen weiter, undkam an das Galiläische Meer, und ging aufeinen Berg, und setzte sich allda. ' Marc. 7 , 31.
30. Und es kam zu ihm viel Volks, die hattenmit sich * Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel,und viele andere, und warfen sie Jesu vor dieFuße; und er heilete sie.
' c. 11, ä. Esai. 35 , Luc. 7 , 22.
3!. Daß sich das Volk verwunderte, da siesahen, daß die Stummen redeten, die Krüppelgesund waren, die Lahmen gingen, die Blindensahen; und priesen den Gott Israels.
32. Und Jesus ' rief seine Jünger zu sich, und
sprach : Es jammert mich des Volks, denn sie nunwohl drey Tage bey mir verharret, und habennichts zu essen; und ich will sie nicht ungegessenvon mir lassen, auf daß sie nicht verschmachtenauf dem Wege. * Mm- s, i.
33. Da sprachen zu ihm seine Jünger: Wohermögen wir so viel Brots nehmen in der Wüste,daß wir so viel Volks sättigen?
3^i. Und Jesus sprach zu ihnen: Wie vieleBrote habt ihr? Sie sprachen: Sieben, und einwenig Fischlein.
35. Und er hieß das Volk sich lagern auf dieErde.
36. Und nahm die sieben Brote, und die Fi-sche, dankte, brach sie, und gab sie seinen Jün-gern ; und die Jünger gaben sie dem Volk.
37. Und sie ' aßen alle, und wurden satt; und
hoben auf, was überblieb von Brocken, siebenKörbe voll. * 2 .«°». 4 , 44 .
38. Und die da gegessen hatten, derer warenvier tausend Mann, ausgenommen Weiber undKinder.
39. Und da * er das Volk hatte von sich ge-
lassen; trat er in ein Schiff, und kam in dieGrenze Magdala. * Marc.«, io.
Das 16. Capitel.
Von der Pharisäer Zeichen und Sauerteige; Petri Bekenntniß undSchlüssel; Christi Leiden, und seiner Angehörigen Kreuz.
i.A>a * traten die Pharisäer und Saddueäer^ zu ihm; die versuchten ihn, und forder-ten , daß er sie ein Zeichen vom Himmel sehenließe. ' Marc, s, 1 t.
2. Aber er antwortete und sprach: * DesAbends sprechet ihr: Es wird ein schöner Tagwerden, denn der Himmel ist roth; * Lue. 12, - 4 .
3. Und des Morgens sprechet ihr: Es wirdheute Ungewitter seyn, denn der Himmel ist rothund trübe. Ihr Heuchler, des Himmels Gestaltkönnet ihr beurtheilen, könnet ihr,denn nicht auchdie * Zeichen dieser Zeit beurtheilen? ' <- ", 4 .
. Diese böse * und ehebrecherische Art sucht einZeichen; und soll ihr kein Zeichen gegeben wer-den , denn das Zeichen des Propheten 7 Jonas.Und Er ließ sie, und ging davon.
» c. 12, 39. 4 v. Luc. ti, 29. 3 ». -s- Jo». 2 , 1 .
Z. Und * da seine Jünger waren hinüber gefah-ren, hatten sie vergessen Brot mit sich zu nehmen.
* Marc. 8 , 14 .
6 . Jesus aber sprach zu ihnen : * Sehet zu, undhütet euch vor dem i- Sauerteig der Pharisäer und
Saddueäer. * Marc. 8 , IS. Luc. 12/ 1.
ss Gal. 5 / 9. 1 Cor. 5 / 6 .
7. Da dachten sie bey sich selbst, und sprachen:Das wird es seyn, daß wir nicht haben Brotmit uns genommen.
8 . Da das Jesus vernahm, sprach er zu ihnen :* Ihr Kleingläubigen, was bekümmert ihr euchdoch, daß ihr nicht habt Brot mit euch genommen?
* c. 6 , 30 .
9. Vernehmet ihr noch nichts? Gedenket ihrnicht an die" fünf Brote, unter die fünftausend,und wie viele Körbe ihr da aufhobet?
* c. 14 / 17. Joh. 6 / 9.
4 0. Auch nicht an die * sieben Brote, unterdie vier tausend, und wie viele Körbe ihr da auf-hobet ? ' c- ", 34 . 37 .
11. Wie? verstehet ihr denn nicht, daß ich euchnicht sage vom Brot, wenn ich sage: Hütet euchvor dem Sauerteig der Pharisäer und Saddueäer?
12. Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte,
daß sie sich hüten sollten vor dem Sauerteig desBrots, sondern vor * der Lehre der Pharisäerund Saddueäer. "Gal. 3,9.
(Evangelium am Tage Petri und Pauli.)
i3.Aa * kam Jesus in die Gegend der StadtCäsarea Philippi, und fragte seine Jün-ger, und sprach: Wer sagen die Leute, daß desMenschen Sohn sey? 'Marc. 8 ,27. «uc. 9/18.
1^. Sie sprachen: Etliche sagen, du seyst Jo-hannes der Täufer; die andern, du seyst Elias;etliche, du seyst Jeremias, oder der Propheteneiner.
15. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr,daß ich sey?
(C 2 )