16 Gleichnisse/ und derselben Erklärung. Matthäus 13.
und säete Unkraut Mischen den Weizen/ und gingdavon.
26. Da nun das Kraut wuchs/ und Fruchtbrachte; da fand sich auch das Unkraut.
27. Da traten die Knechte zu dem Hausvater/und sprachen: Herr/ hast du nicht guten Samenauf deinen Acker gesäet? Woher hat er denn dasUnkraut?
28. Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feindgethan. Da sprachen die Knechte: Willst dudenn/ daß wir hingehen/ und es ausgäten?
29. Er aber sprach: Nein! auf daß ihr nichtzugleich den Weizen mit ausraufet/ so ihr dasUnkraut ausgätet.
30. Lasset beydes mit einander wachsen/ bis zuder Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zuden Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Un-kraut / und bindet es in Bündlein / daß man esverbrenne; aber den Weizen sammelt mir inmeine Schemen.)
31. Ein anderes Gleichniß legte er ihnen vor/und sprach: ' Das Himmelreich ist gleich einemSenfkorn / das ein Mensch nahm / und säete esauf seinen Acker. * Marc. 4 , 31 . Luc. 13 , IS.
32 . Welches das Kleinste ist unter allen Samen;wenn es aber erwächst/ so ist es das Größesteunter dem Kohl / und wird ein Baum / daß dieVögel unter dem Himmel kommen/ und wohnenunter seinen Zweigen.
33. Ein anderes Gleichniß redete er zu ihnen:
Das Himmelreich * ist einem Sauerteig gleich/den ein Weib nahm/ und vermengete ihn unterdrey Scheffel Mehl / bis daß es gar durchsäuertward. * 21.
32/. Solches * alles redete Jesus durch Gleichnissezu dem Volk/ und ohne Gleichnisse redete er nichtzu ihnen. * Marc. 4 , 33 .
35. Auf daß erfüllet würde/ das gesagt ist durchden Propheten / * der da spricht: Ich will meinenMund aufthun in Gleichnissen, und will aus-sprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt.
^ * Ps. 78, 2.
36. Da ließ Jesus das Volk von sich, und kamheim. Und seine Jünger traten zu ihm, undsprachen: Deute uns dieses Gleichniß vom Unkrautauf dem Acker.
37. Er antwortete und sprach zu ihnen: DesMenschen Sohn ist es, der da guten Samen säet.
38. Der Acker ist die Welt. Der * gute Samesind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sinddie Kinder der Bosheit. ' i Cor. z, s.
3 s. Der Feind, der sie säet, ist der Teufel.
Christus im Vaterlande.
Die * Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnit-ter sind die Engel. * Off. <4,13.
20. Gleichwie man nun das Unkraut ausgätet,und mit Feuer verbrennet; so wird es auch amEnde dieser Welt gehen.
21. Des Menschen Sohn wird seine Engel sen-den ; und * sie werden sammeln aus seinem Reichalle Aergernisse, und die da Unrecht thun,
* c. 23, 32.
22. Und werden sie in den Feuerofen werfen:da * wird seyn Heulen und Zähnklappen.
* c. 8, 12. c. 22, 13. c. 24, 31.
2 , 3 . Dann * werden die Gerechten leuchten, wiedie Sonne, in ihres Vaters Reich. Wer Ohrenhat zu hören, der höre. * Da». 12, 3. 1 Cor. 13, 4 i. 42.
22. Abermahl ist gleich das Himmelreich einemverborgenen Schatz im Acker, welchen ein Menschfand, und verbarg ihn, und ging hin vor Freu-den über denselbigen, und * verkaufte alles, was erhatte, und kaufte den Acker. * c. 16,24. Pm. 3,7.
26 . Abermahl ist gleich das Himmelreich einemKaufmann, der gute Perlen suchte.
26 . Und da er eine köstliche 'Perle fand; ging
er hin, und verkaufte alles, was er hatte, undkaufte dieselbige. *Spr. 8,10.11.
27. Abermahl ist gleich das Himmelreich einemNetz, das ins Meer geworfen ist, damit manallerlei) Gattung fänget.
38 . Wenn es aber voll ist ; so ziehen sie es her-aus an das Ufer, sitzen und lesen die Guten inein Gefäß zusammen, aber die Faulen werfensie weg.
39. Also wird es auch am Ende der Welt gehen.Die Engel werden ausgehen, und * die Bösenvon den Gerechten scheiden. * c. 23,32.
50. Und werden sie in den Feuerofen werfen:da wird Heulen und Zähnklappen seyn.
51. Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr dasalles verstanden? Sie sprachen: Ja, Herr.
52. Da sprach er: Darum, ein jeglicher *Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, istgleich einem Hausvater, der aus seinem SchatzNeues und Altes hervor trägt. ' 23,34.
53. Und es begab sich, 'da Jesus diese Gleich-nisse vollendet hatte, ging er von dannen,
* Luc. 4 , 16 .
52. Und kam in sein Vaterland, und lehrete siein ihren Schulen, also auch, daß sie sich entsetz-ten, und sprachen: Woher kommt diesem solcheWeisheit und Thaten?
55. Ist ' er nicht eines Zimmermanns Sohn?Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine
Brüder