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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Christi Mutter und Brüder. Gleichnisse, Matthäus 12 . 13 . und derselben Erklärung. 15

denn es vorhin war. Also wird es auch diesemargen Geschlecht gehen. *2Pet. 2,20.

^0. Da er noch also zu dem Volk redete; stehe,* da standen seine Mutter und seine Brüder drau-ßen , die wollten mit ihm reden.

* Mare. 3, 31 . Luc. 8/ 19 .

^ 7 . Da sprach einer zu ihm: Siehe, deineMutter und deine Brüder stehen draußen, undwollen mit dir reden.

^8. Er antwortete aber, und sprach zu dem,der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter?Und wer stnd meine Bruder?

^9. Und reckte die Hand aus über seine Jünger,und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter undmeine Brüder.

so. Denn * wer den Witten thut meines Vatersim Himmel, derselbige ist mein Bruder, Schwe-ster und Mutter. " c. 7/ 21 . Lu«. 8, 21 . Joh. 6, 40.

Das 13. Capitel.

Gleichnisse von der Kirche Christi und Kruft seines Worts.

i.Hln demselbigen * Tage ging Jesus aus dem^ Hause, und setzte sich an das Meer.

* Marc. 4/ i. Luc- 8/ 4.

2. Und es versammelte sich viel Volks zu ihm,also, daß er in das Schiff trat, und saß, undalles Volk stand am Ufer.

3. Und er * redete zu ihnen mancherlei) durch

Gleichnisse, und sprach: Siehe, es ging ein Säe-mann aus zu säen. "Luc. 8/4.

> 4 . Und indem er säete, siel etliches an den Weg;da kamen die Vögel, und fraßen es auf.

5 . Etliches fiel in das Steinigte, da es nicht vieleErde hatte; und ging bald auf, darum, daß esnicht tiefe Erde hatte.

6 . Ns aber die Sonne aufging, verwelkte es,und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürre.

7 . Etliches siel unter die Dornen; und die Dor-nen wuchsen auf, und erstickten es.

8 . Etliches fiel auf ein gut Land, und trug Frucht,etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etlichesdreyßigfältig.

9 . Wer Ohren hat zu hören, der höre.

i o. Und" die Jünger traten zu ihm, und sprachen:Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse?

* Marc. 4/ io. Luc. 8, 9.

4 4 . Er antwortete und sprach: * Euch ist gegeben,daß ihr das Geheimniß des Himmelreichs verneh-

4 3 . Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse.Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, undmit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sieverstehen es nicht.

4 ^. Und über ihnen wird die Weissagung Je-saja erfüllet, die * da sagt: Mit den Ohrenwerdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen;und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, undwerdet es nicht vernehmen. * Esaj. 6 ,9.10. Lu-. 8 , io^

45. Denn dieses Volks Herz ist verstockt, undihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlum-mern , auf daß sie nicht dermahleins mit den Au-gen sehen, und mit den Ohren hören, und mitdem Herzen verstehen, und sich bekehren., daß ichihnen hülfe.

46 . Aber" selig sind eure Augen, daß sie sehen,und eure Ohren, daß sie hören. * Lu«. 10, 23 .

4 7 . Wahrlich, ich sage euch: * Viele Prophetenund Gerechte haben begehret zu sehen, das ihrsehet, und haben es nicht gesehen; und zu hören,das ihr höret, und haben cs nicht gehöret.

* Luc. 10/ 2i.

4 8 . So * höret nun ihr dieses Gleichniß von demSäemauu. * Marc. 4, 14.

4 9 . Wenn Jemand das Wort von dem Reichhöret, und nicht verstehet; so kommt der Arge;und reißt es hin, was da gesäet ist in sein Herz,und der ist es, der an dem Wege gesäet ist.

20. Der aber auf das Steinigte gesäet ist, derist es, wenn Jemand das Wort höret, und das-jenige bald aufnimmt mit Freuden:

2 4 . Aber er hat nicht Wurzel in ihm, sonderner ist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Ver-folgung erhebt um des Worts willen, so ärgerter sich bald.

22. Der aber unter die * Dornen gesäet ist, derist es, wenn Jemand das Wort höret, und die4 - Sorge dieser Welt und Betrug des Reichthumserstickt das Wort, und bringet nicht Frucht.

* 8 er. 4 , 3 . -fl Tim. 6 / 9 .

23. Der aber in das gute Land gesäet ist, derist es, wenn Jemand das Wort höret, und ver-stehet es, und dann auch Frucht bringet; undetlicher trägt hundertfältig , etlicher aber sechzig-fältig, etlicher dreyßigfältig.

(Evangelium am 3 . Sonnt, nach Epiph.)

met; diesen aber ist es nicht gegeben.

* c N/ ?3. c. 16 / 17.

42. Denn * wer da hat, dem wird gegeben, daßer die Fülle habe; wer aber nicht hat, von demwird auch genommen, das er hat.

"0.23/29. Marc. 4, 23. Luc. 8 /is-.

2^.§r kegle ihnen ein anderes Gleichniß Vorm-und sprach: Das Himmelreich ist gleicheinem Menschen, der guten Samen auf seinen

Acker säete. . ^ ^

25. Da aber die Leute schliefen; kam fern Feind,