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10 (1875) Vocabellernen - Zwingli und Nachtrag
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L'enophon.

über die Tagesfragen aus, welche gerade den Stoff aller öffentlichen Berathungen, allerpolitischen Gespräche bildeten; hier saß, entsprechend der auf der Agora versammeltenVolksmenge, eine Schaar strebsamer Jünglinge zu seinen Füßen und durchlief mit ihmdie Tagesordnung der Ekklesta, über welche der Meister sich stets von den hervorragendenStimmen Bericht erstatten ließ; hier fand nicht nur ein lebhafter Austausch von Ge-danken, ein anregender Wechsel von Rede und Gegenrede statt, hier stand auch einRichterstuhl, von dem die herrschenden Tagesmeinungen gegen einander abgewogen undnach einem Maßstabe beurtheilt wurden, den wir häufig nicht billigen, aber zum min-desten nicht anders als unabhängig nennen können" (Oncken). So wurde nun durch ihnAthen, das bis dahin noch von Ioniern und Jtalioten gelernt hatte, die Lehrerin derStaats- und Redekunst, zu welcher, nach des Meisters eigenem Ausdrucke (Lmtidos. 224),Schüler aus Sicilien und von den Küsten des Pontus strömten, um dann oft Jahrelang seinem Unterrichte zu lauschen, bis die von ihnen gewonnene Kunst wieder in dieFerne ziehen und Pflanzstätten der Beredsamkeit gründen konnte (vgl. 6io. Lrutns §. 32).Daß Jsokrates durch seinen Unterricht, zum Theil auch durch die von ihm verfaßtenSchriften ein reicher Mann wurde und als solcher auch zu kostspieligen Leistungen fürden Staat sich in den Stand gesetzt sah, ist bekannt. Die Angriffe, welche er vonAristoteles erfuhr (Oio. äs oratoro III. 35; vgl. Oll. 1, 1), sind hier eben nur zuerwähnen.

Von dem künstlerischen Werthe und der politischen Bedeutung seiner uns nocherhaltenen 21 Reden hat man von jeher sehr günstig geurtheilt, sobald man seine Eigen-thümlichkeit unbefangen aufzufassen geneigt war. Besonders die Franzosen haben seineKunst zu schätzen verstanden.*) Der Werth seiner politischen Anschauungen kann inZweifel gezogen werden; aber zu leugnen ist doch nicht, daß seine Reden tiefe Einblickein die Erregungen und Stimmungen der Zeit, auf die er zu wirken suchte, gestatten.Es wird dies auch bei einer kurzen Zusammenstellung seiner pädagogischen Ideensich erkennen lassen, mit denen er seinem Zeitgenossen Lenophon so nahe kommt.

Auch Jsokrates weist dem Staate eine pädagogische Aufgabe zu. Nicht die Mengeund Mannigfaltigkeit der Gesetze, sondern die lebendige Sitte, nicht das einengendeVerbot, sondern die freie Tugend ist es, wodurch das Gemeinwesen gedeiht. Es istein Jrrthum, zu denken, daß die besten Männer da sich bilden, wo die Gesetze mit dergrößten Genauigkeit festgestellt sind, da bei dieser Annahme ja zu erwarten wäre, daß alleVölker gleich gut würden, sobald sie dieselben Gesetze erhielten. Aber die Tugend wirdnicht also gefördert, sondern durch die Grundsätze, welche daS tägliche Leben bestimmen;denn die meisten bilden sich nach den Sitten, in denen sie auferzogen werden. DieVielheit und Genauigkeit der Gesetze ist eher ein Beweis, daß es um den Staat schlechtsteht, der sie als Dämme gegen die Vergehungen aufstellt. Die rechten Bürger müßcnnicht die Hallen mit geschriebenen Gesehen füllen, sondern das Recht im Herzen tragen.Wer schlecht erzogen ist, wird auch die besten Gesetze zu übertreten wagen; wer aber

Duvet: 6omms Isoeruts u pssss tons Iss orutsurs duns t'ötogusnes d'appsrut, ilest aussi ts Premier pur ts nombrs, st o'sst tonjours L tut gu'on en rupporte I'bvnneur.8» pbrsss rassembts duns tu plus keursuse burmonis tu msAniüesnes cku mötrs poetigusst Is mouvsment librs st nuturst cku diseours. leite Periode d'Isoerute ss luisuit uxxtuu-dir eomms de beaux vsrs, st ss Aruvsit de meine dass tes memoire»; muis ni Iss beauxvers, ni möms tes bette» pöriodss ne psuvent vvrttubtomsnt ss truduire, et je ns puisgu'indiguor, sn sxemptes de oss dövetoppements ou ts diseours sst eomms uns bette riviersgut oouts ä ptstns bords, Is passuZs du Diseours xunsA^riipus gut ewbrusss ts seeouäsAuerrs msdigus, moreesu triompbunt, gui setipsu ubsotumsnt, guand il parut, Is Diseourskunebre, jusgus-IL tumsux, de Dxsius. 6s sont des pbrasss dont Iss Ldköniens s'sui-vrutent, non pas ssutement, eomms disait Zoeruts, pures gu'its ^ etaisnt toues, muis puresgu'ettss sont muAniügues.