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Vorschule.
und Endziel der Bildung sind bei beiden die gleichen, der Unterricht in den fremden kSprachen, worin der wesentliche Unterschied zu liegen scheinen kann, wird schon vor dem >Uebcrtritt in die höhere Schule vorbereitet, das Tempo des Fortschritts und der disci-plinarische Ton kann anders sein, als in den Vorclassen der Volksschule, wenn auch !Abweichungen nach beiden Richtungen möglich sind und nicht selten Vorkommen. jliegt im Interesse jeder Anstalt, die eine wirklich organische Entwicklung gewonnen Hai, 4des Gymnasiums, der Realschule und der Volksschule, daß sie ihre Schüler in der Richtung !vorbereitet empfange, welche die Berufsbildung nun verfolgen soll" (Art. ElementarschuleBd. II. S. 89 ). Auch die Volksschule in ihren verschiedenen Schattirungcn, welche !>immerhin einer präciseren Unterscheidung nach ihrem Begriff und nach der praktische» jAusführung hin, aber gewiß nicht ohne weise Berücksichtigung örtlicher Bedürfnisse und jindividueller Freiheit bedürfen mögen, als Freischulc, Bürgerschule (niedere, mittlere), -Stadtschule u. s. f., auch die Mittelschule, wenn sic einmal nach den in dem Art. Stadt-schule dargelcgten Grundsätzen organisirt sein wird, bedürfen besondere Elementarclassen,welche auf die folgenden Elasten vorbereitcn und eben weil sie die Elemente zu behau- tdein haben, mit den Vorschulen der höheren Anstalten verwandt sind; diese Elementar- iclassen lasten unter einander selbst verschiedene Gestaltungen zu, wie sie ja selbst auch ,wieder verschiedenen Kreisen dienen, und die zu ihrer Erhaltung verpflichteten Gemein- lwesen werden bei ihrer Einrichtung auf diese Verhältnisse pflichtmäßige Rücksicht zunehmen haben; im allgemeinen aber sind ihre Verhältnisse andere, weil die meisten eineAnzahl Kinder mit ziemlich unentwickelten Geistesfähigkeiten aufzunehmen haben und weildie Schülerzahl in denselben in der Regel weit größer ist, als in den Vorschulen m !engeren Sinne. Letzteres kann man etwa beklagen, man kann die Zeit herbeiwünschcu,da cs möglich wird, das Schülerinaximum auch in solchen Schulen auf das von derSchulkunde als zuläßig erkannte Maß herabzusetzen; aber ein ruhig urtheilcndcr Schul-freund kann sich nicht der Illusion hingeben, daß dieser Zeitpunct in eine nahe Zukunftzu setzen sei. Jedoch eben hieraus macht man vielleicht den zur Erhaltung der Schule»verpflichteten Corporationen einen Vorwurf: wenn die Väter der Vorschüler ein so vielhöheres Schulgeld zahlen, so soll man die reichen Mittel derselben auch zum Besten derArmen beiziehen und verwenden, also eine Schulsteuer nach dem Steuerfuß umlege»und von ihrem Ertrag auch die Schulen der Unbemittelten nach den Forderungen der rSchulkunde einrichten. Die Rechnung würde hoch, sehr hoch werden, höher als mancher fbei Aufstellung der Forderung annchmen mag. Aber angenommen, das würde beschlösse«und trotz der gewaltigen Schwierigkeiten, die sich hinsichtlich der Beschaffung der Lehrern,ergeben würden, durchgeführt, so wäre damit die Sonderung der Bevölkerungsschichte»in den Elementarclassen doch noch nicht sicher verhütet; die großen Unterschiede in diese«Bevölkerungsclassen sind bei einem nur irgend bedeutenden Gemeinwesen nun einmalvorhanden, und wenn die betreffende Behörde darauf ungeachtet der bedeutenden Ver-schiedenheit in den Steucrbeiträgen der Bürger zu den Gemeindekassen keine Rücksichtnehmen wollte, so könnte man den wohlhabenderen Vätern wenigstens die Errichtungvon Privatschulen, die nach ihren Wünschen eingerichtet würden, nicht verwehren. Dir -höheren Anstalten selbst aber, welche als ökonomisch bevorzugt erscheinen könnten, werde« :zu einem großen Theil durch die Erträgnisse besonderer Stiftungen und durch das Schul-geld unterhalten, während auch der Staat ein hervorragendes Interesse daran hat, daß diekostspieligeren Anstalten bestehen, die zur Heranbildung derjenigen bestimmt sind, welchevorzugsweise dem Ganzen ihre Kräfte und Dienste widmen.
Das Bestehen der Vorschule wird ferner damit in Zusammenhang gebracht, daß die jhöheren Schulen an Hypertrophie leiden, daß viele Schüler denselben übergeben werde«,welche doch nicht zu höheren Studien gelangen, und daß bei vielen Knaben eine zu früheBerufswahl dadurch hcrbeigeführt werde. Auch diese Einwendung kann ich nicht alsbegründet erkennen. Die Thatsachc, daß bei weitem mehr Schüler der höheren An-stalten dieselben in der Mitte des Curses verlassen, als bis zum Schlüsse durchlaufe»'