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10 (1875) Vocabellernen - Zwingli und Nachtrag
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Volksschullchrerscminar.

schon bei der Aufnahme in's Seminar verlangt wird, ist wenigstens repetitorisch zu behandeln.In der mathematischen Geographie das Nöthigste von der Gestalt und mathematischen Ein-theilung der Erde, ihrer Größe, Bewegung um ihre Axe und um die Sonne und von den daraussich ergebenden Erscheinungen, von dem Monde, den Fixsternen, Planeten, Kometen undTrabanten. Dem Lehrer wird dabei besonders zur Pflicht gemacht, auf eine vollständigeund systematische Gliederung eines Stromsystems oder Gebirgszugs zu verzichten, undsich auf das Wichtigste zu beschränken; dagegen um so mehr das Verständnis und dieVeranschaulichung durch stete Hinweisung aus die Karte und durch Mitthciluug charakte-ristischer Schilderungen und Bilder sich zur Aufgabe zu machen. Auch sollten dieZöglinge dahin gebracht werden, Europa oder Deutschland und Württemberg nach ihrenphysischen Verhältnissen aus freier Hand an die Tafel zu zeichnen. Gotha hat, wieSachsen, die mathematische und die physikalische Geographie in der Oberclasse und wieHamburg nur in 3. und 2. geographischen Unterricht. Bremen in 3. Hcimatskunde,die Elemente der mathematischen Geographie, übersichtliche Kenntnis der ganzen Erde;in 2. die specielle Geographie aller 5 Erdtheile, am eingehendsten diejenige Deutschlands;in 1. astronomische Geographie. Pr. Friedland hat in 3. Hcimatskunde und imAnschluß au diese, welche sich zur Geographie des preußischen Staates erweitert, dieMittheilung der geographischen Begriffe; dann Deutschland, Europa. „Es ist zurDarstellung von Umrissen anzuleitcn, um die Formen dadurch um so sicherer cinzuprägeii.Zeichnungen von Handkarten sind dagegen ausgeschlossen, weil ihr Gewinn in keinemVerhältnis zum Zeitaufwand steht." In 2. folgen die 4 andern Erdtheile und diephysische, sowie die mathematische Geographie im Zusammenhänge. In 1. eine namentlichdas Naturkundliche und daS Geschichtliche ergänzende Wiederholung Methodik, Lchrproben.Preußisch er Lchrp lau. In 3. DaS Wichtigste aus der Heimatskunde und aus derallgemeinen Geographie. Ucbersichtliche Kenntnis der Erdoberfläche. Die vier außer-europäischen Erdtheile. Kartenlesen. In 2. Europa. Deutschland. Mathematische Geo-graphie. Anleitung zur Erthcilung des geographischen Unterrichtes in Musterlectioncn und Ab-nahme von Lehrproben. In 1. Fortgesetzte methodische Anleitung, namentlich in Bezug aufdie unterrichtliche Verwerthung von Atlanten, Wandkarten, Globcn, Tellurien und anderenVcranschaulichungsmitteln. Jeder Seminarist muß in Besitz eines guten Handatlas sein,den er während des Unterrichtes benutzt. Der eingeführte Leitfaden ist der Schulauszugdes größeren Werkes, dem der Lehrer in seinem Gange sich anschließt.

Naturkunde. Naturbeschreibung. Physik. Mechanik. Chemie. Nossen, a. In4. Anthropologie; Classe 1—3 des Thierreichs. Botanik nach dem natürlichen System,in 3. Zoologie, Mineralogie, Oryktognosie und Geognosie; l>. Physik, Mechanik, Chemie,in 2. Magnetismus und Elcktricität. Von der Bewegung und den bewegenden Kräftenim allgemeinen; dem Gleichgewicht und der Bewegung der festen Körper (Statik undDynamik). Hydrostatik und Hydrodynamik, Aörostatik, das Wichtigste aus der Chemie.Lehrbuch: Crügcr, Grundzüge der Physik, in 1. die Lehre vom Schall, dem Lichte undder Wärme: Erregung und Wirkung derselben-—Thermometer, die Winde, Schmelzen,Kochen, Verdunstung, Hygrometer, Thau, Dampfmaschine, Locomotive — Verbreitungder Wärme. In Dresden haben ebenfalls 3. und 4. Botanik und Zoologie, aberauch die Physik tritt bereits in 4. ein: die Lehre von der Elektricität. Experimente mitder Elcktrisirmaschine. Galvanismus. Magnetismus, Elektromagnetismus, Maguet-elektricität. Die Erscheinungen der chemischen Anziehung. Die wichtigsten chemischenElemente; hierauf in 3. die Mechanik der festen Körper; in 2. unorganische Chemieund das Wichtigste aus der Geognosie und Geologie; in 1. Hydrostatik, Aörostatik.Akustik mit Bezug auf die Tonkunst, Optik. Wärmelehre. Magnetismus und Elck-tricität; bei den betreffenden Capiteln die Grnndzügc der Metercologie. Bremen hatNaturgeschichte in allen 3 Elasten; in den untern Elasten Zoologie und Botanik derPhanerogamen, sowohl nach Linns's System, wie nach einem natürlichen; in 1. dieKryptogamen und die Mineralogie, und zwar Oryktognosie, Geognosie, Geologie, auch