Anhang.
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viel), wurden in der Orthographie eben so zahl,reicb, als in andern Theiien des Sprachgebiethes.Zwar war die Einbildungskraft bey den neuernSpracd Reformatoren nicht so zügellos, als beyden filtern; indessen ist doch unläugbar, daß auchsie derselben mehr eingeräumel haben, als cs dieVernunft und kaltblütige Untersuchung der Wahr-heit verstauen; und wenn man diejenigen/ welcheam. meisten von den wahren Analogien der Schrift-sprache abgewichen sind, genauer beleuchtet, sowird man finden, daß sie größten Theils von einerbrausenden Einbildungskraft sind irre geführetworden.
Vornehmste Urheber derselben.
H. 9. Man vergesse nicht, daß alle Neueruii.gen, in der Sprache so wie in der Orthographie,
in der Wahl der Mittel die wahren Analogien derSprache nur zu oft verfehlen, wie aus dem bis zumAbenteuerlichen gemißbrauchten tropischen Style man-cher Schriftsteller nur zu klar erhellet. Auch darin hatunser gegenwärtiger Zeitraum viele Aehnlichkcit mit derlegten Hälfte des vorigen Jahrhundertcs; und ich sorgedaher sehr, daß unsere Nachfolger nach hundert Jah-ren mit eben dem Mitleiden auf viele unserer gegenwär-tigen Schriftsteller zurück sehen werden, als wiraufdcnBombast und kvhensteinischen Schwulst der vorigen Zeitzurück blicken.