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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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4.Kapitel. Abtheilung der Sylben. zor

Ob man allcmahl nach dem Baue des Wortestheilrn müsse.

§. ii. Aussprache und Schrift folgen also inder Theiluna bey Wörtern von nach sehr kenntlichemBaue der Zusammensetzung und Ableitung, in denübrigen aber dem Wohlklange. Man hat mehrals Einmahl vorgeschlagen, aüch die lctztern nachder ersten Analogie zu behandeln, und sie zu thei-lcn, wie sie abgeleitet und gebossen worden, folg-lich Lieb-e, Aon-ig-imi, Bäum-e, iirern em,Nlann-es, büb-ijch. Der Vorschlag sieht ge-lehrt aus, aber das ist auch alles, was er für sichhat. Denn i. verletzt er die Aussprache ssuf diegröblichste Art, und Übertritt folglich das erste undvornehmste Gesetz der Schrift. Die Etymologiekommt der Schrift nur zu Hülfe, wenn-sie von derAussprache verlassen wird; da diese aber hier sobestimmt ist, als nur etwas in der Sprache seynkann, so ist es Mißbrauch jener, dieser entgegen zuarbeiten. Wenn sich der Sprach - Philosoph denBau des Wortes aufscbließeir will, '"so löset ectVuchenc!) freylich in NXich-ep-icl) auf; aberwas ist für ein Grund vorhanden, der den Schrei-benden nöthigcn könnte, gerade eben so, nicht bloßzu schreiben, sondern auch zu sprechen? Denn2. dem allergrößten Theile derselben kann diese Auf-lösung zur Verständlichkeit nichts beytragen, weilalle diese Biegungs. und Ablcitungssylben sehr dun-kel sind, so dunkel, daß auch der Etymologe selbstvon den wenigsten den Grund angebcn kann. z. DieseArt der Theilung hat auch den Nachthcil, daß siein solchen Wörtern, in welchen sich die Wurzel auf