q. Kapitel. Abtheilung der Sylben. -99
nastb-en, oder gar mach-cben, nasch-schen.Die letzte Art ist ganz wider den einmahl angenom-menen Grundsatz, daß diese Buchstaben nicht ver-doppelt werden sollen, daher auch in der Thcilungdem Auge nichts dargefteöct werden muß, wasaußer derselben nicht Statt findet. Unter den bcy-den übrigen Arten hat die erste die Unbequemlich-keit, daß sie dem Auge den folgenden Consonantenverbirgt, den dock die Aussprache schon soll hörenlassen. Theile ich la-chen, und ich finde am Endeder Zeile la-, so muß ich erst den Anfang der fol-genden Zeile zu Hülfe nehmen, che ich weiß, obich tack), nasch, oder bloß la (wie in la-den, la-ben, la-czen) sprechen soll. Es bleibt also nurdie mittelste Art der Aussprache am gemäßesten,daß man nehmlich den Consonanten bey der Wurzelläßt, lach-en, sprech-en, nasch-en, wasch-en;denn bin ich seiner in Ansehung der ersten Hälftegewiß, so kann ich ihn auch leicht bey der zweytenhinzusetzen; wenigstens läßt er sich leichter ersetzenund hinzu denken, als das erste Mahl.
Verhalten in Ansehung der zusammen gezogenenBuchstaben.
H. io. Andere Buchstaben sind bloß zusammengezogen, wie ll, ff, ff, tz, st und ck. Da siedoppelte Laute bezeichnen, welche in der Aussprachegetrennet werden, so sollten sie auch in der Schriftgctheilek werden. In Ansehung der vier erstenfindet sich auch keine weitere Schwierigkeit, weilsie nur leicht zusammen gezogen sind, und daherauch sehr leicht getrennet werden können: lal-lm.