SYS' Hl. Abschnitt. Von den Sylben.
Kommen aber zwey Consonantcn vermittelsteines ausgessoßenen e zusammen, so folgt die Aus-sprache dem Wohlklange, indem sie bald beyde zurfolgenden Sylbe zieht, ü-bNI, hck-srep, besserheis'rer, bald sie aber auch lhcilet, cif-riZ, üb-ler, kug-lrch.
Endigt sich aber die Wurzel aus drey Conso-nantsn, so werden allemahl zwey derselben zu derBiegungs- und Ablcitungs'ylbe gelegt: Kräm-pfe, sum-pfig lin Herb-ste; außer wenn diesezwey sich nicht zu Anfänge einer Sylbe aussprechenlassen, da es denn an einem genug ist: Erb-sm,Rürb-se.
Verhalten in Ansehung der zusammen gesetztenBuchstabe».
8. Wir haben zusammen gesetzte Buchsta-ben, welche nur einen einfachen Laut bezeichnen,wie ch, pH, sch, st und th. Da cs hier bloß aufden Laut ankommt, so können auch die Zeichennicht anders als einfach betrachtet werden, undmüssen folglich in der Theilung beosammen bleiben:Spra-che, Pro-pher, sie dra-schm, sio-ßen,zumu-chen.
Besonders in Ansehung des cl? und sch.
§. y. Diese beydcn Buchstaben machen abernoch eine Schwierigkeit anderer Art. Da sie nachgeschärften Vocalen in der Schrift nie verdoppeltwerden, wenn sie gleich in der Aussprache doppeltlauten, so fragt sich, wie man in solchen Fällenrheilen soll, ma chen, na-schm, odermach-m.