s. Kapitel. Von den Consonanten. 2VA
auch mit einem Z zufrieden seyn, allein diese Ab-stammung ist noch ungewiß. So ist mir auch keinetymologischer Grund bekannt, warum man ebenSchweir; und Schweitzer, und nickt viel-mehr Schweiz und Schweizer schreibenmüsse. Hingegen heit;en, beir zen, lVcic-zen, spreir zen, reirzen, und andere ähnlichekönnen das t nicht entbehren, weil cs zur Wurzelgehöret, wie sich aus den verwandten Wörtern undthcils noch vorhandenen Wurzeln erweisen läßt.
z. Da tz nur in der Figur -zusammen gezogenist, so laßt es sich auch theilen, und muß nach derRegel der Ableitung getheilet werden. Hit-ze,schwit-zcn, schnallt-zerr, so wie man theiltäch-zen, schmel-zcn. Doch davon in dem Kapi-tel von der Theilung der Sylben.
Wo das tz anstatt;? stehet.
§. 4 t. Einige wenige Fälle gibt es indessendoch, wo das tz anstatt ;z zu stehen scheinet; z. B.das schon gedachte Dlllzeil, so fern man es ge--schärft ausspricht; das Dutzend, aus dem Mitt-lern Lat. clureng, Franz, cjoulaine, und vielleichtnoch einige andere, wo der vorhergehende geschärfteVocal die Verdoppelung erfordert. Allein dieseFälle sind gegen die große Menge derer, wo das caugenscheinlich zur Wurzel gehöret, sehr unbedeu-tend , und denn würde auch das kein hinlänglicherGrund seyn, diese Wörter mit einem zz zu schrei-ben, und den allgemeinen Gebrauch ohne-erweis-lichen Nutzen zu verletzen; zumahl, da mehr alsgewöhnliche Sprachgelehrsamkeit dazu gehöret.Anweis. z. Srchograph. O