-OL ll. Abschnitt. Von den einzelnen Buchstaben.
gcncn erinnert wich sogleich an faulere undandere verwandte Wörier, der Wurzel auf dieSpur zu komme» und den dunkele:' Begriff auf-zuklaren; aber drrzezzen würde mich nur irre lci-len, und mich zu cmer entweder nie vorhandenenoder doch ganz falschen Wurzel gcs, Id; verwei-sen, ans welchem irrigen Wege Gottsched das Wortvon Eölze ablcitete. Die enlfrrnte Abstammungkann freylich keinen Grund abgeben, die gewöhn-liche Schreibart eines Wortes zu andern; aberwenn die Sprache jene cinmahl allgemein bezeich-net, so weiß der Worlforschcr ihr das Dank, undnur der Muthwillc und die Schadenfreude kann soetwas zerstören, ohne einen begreiflichen Nutzendavon zu haben. Denn slzzen, vcrlezzen, istdoch weder leichter, noch kürzer, noch verständli-cher , noch schöner, als sitzen und verletzen»
2. Man schreibe kein tz, wo sich kein t in derWurzel annehmcn läßt: folglich nicht Hertz,
Seircry, ScHmern. Aauz, der bekannteVogel, hat vermuthlich den Nahmen von seinemGeschreye, denn ganzen, kauzen wird im gemei-nen Leben häufig von dem Heulen der Hunde ge-braucht. Hier ist kein Grund für ein c vorhan»den, denn das Wort ist eine Onomatopöic, Ierll-zen, wie man sagt mau-zen, äch-zcn, krat-zen, scHnalstzen; duzen, du zu jemand sagen,wie man schreibt, erzen, lhrzen, folglich nichtdnrzen, ob man gleich im gemeinen Leben so spricht.WäreArcUtz, dey dcm Orrfried Lruce, unmittel-bar von dem Lateinischen cru.x, crucis, so könnte cs