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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
Seite
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S lv n. Abschnitt. Von den einzelnen Buchstaben.

diejenigen Fälle mit Gewißheit zu bestimmen, wodas c nicht mit zur Wurzel gehöret, und es zu-letzt doch nur größten Theils auf Mulhmaßungcnund Wahrscheinlichkeiten hinaus gehen würde, in-dem fast alle Wörter dieser Art in die ersten undfrühesten Zeiten der Sprache fallen. So würdees zwar einigen Schein haben, wenn man behaup«ten wollte, daß z. V. äizen, beilzen, schlitzen,schmitzcn in beschmitzen, schwitzen, Hitzenund liVltz Jntensiva waren, welche durch Schär-fung der Mittlern Consonanten von essen, heissen,schleissen, schmeissen, schweisscn, heiß undwissen gebildet worden; aber es würde doch sehrgewagt seyn, zumahl, wenn man einen solchen bloßmuthmaßlichen Satz zu Aenderung einer allgemeinüblichen Orthographie mißbrauchen, und um deßwillen äzzcn, bcizzcn, schlitzen, schmrzzen,schwizzen, hizzen und lVizz schreiben wollte,weil ss nur in ZZ geschärft werden könne. DieVerba essen, heissen u. s. f. sind selbst schon In-tenfiva, wie aus dem verdoppelten Consonantenerhellet; daher es wahrscheinlicher ist, daß dieFormen auf tz bloße Seitenverwandte sind, welchevermittelst der sehr gewöhnlichen Ableitungssylbesen von einer Wurzel gebildet worden, welche sichauf ein t endigte, zumahl da sich eine solche Wur-zel in den verwandten Mundarten und Sprachenimmer noch findet, wohin z. V. die Riedersächsi-schen eren, hiren, schweren, und die alten 5li-ran, lmiran gehören. Es ist also das sicherste undbeste, das y da beyzubehalten, wo es einmahl denallgemeinen Gebrauch für sich hat».