aor II. Abschnitt. Von den einzelnen Buchstaben
Cr wird 4. auch in der Bildung und Ableitung derWörter ganz als ein anderer einfacher Buchstabbehandelt. In ächzen, lechzen. Glanz. Tanz,Holz, schluchzen, ranzen, stürzen, Warze,kurz in allen den Wörtern, in welchen er als Ablei-tungslaut und Sylbe ohne t vorkommt, ist keineEpur, daß sich in der Wurzel ein t befunden, wel-ches das rs nothw-ndig machen können, so wenigals in Gans, wachs, sumsen, gedunsen,klecksen. Doch von diesen sogleich. 5. DasDeutsche; lautet völlig so, wie das Römische evor e und i; aber wer hat dieses noch jemahls füreinen zusammen gesetzten Laut auSgegeben? Ichglaube, diese Gründe sind hinlänglich, seine ein-fache Beschaffenheit zu beweisen; daher es auchein Fehler wider die Aussprache ist, wenn manst'zen, Schaz, bezcn, schreibt, weil diesenach der Deutschen Analogie nicht anders als ge-dehnt, wie siezen, Gchaaz, hehzen gespro-chen werden können.
Gebrauch des ; i» der Ableitung.
§. Z?. Eine andere Frage ist, wenn denn nundas Z ein einfacher Buchstab ist, ob es nicht ver»doppelt werde» könne und müsse, und ob nicht un-ser rz ein fehlerhaftes Zeichen der Verdoppelungdesselben ft», welches in ZZ aufgelöftt werdenmüsse. Diese Frage läßt sich ohne genaue Unter-suchung derjenigen Fälle nicht unterscheiden, in wel-chen das Z in der Ausbildung und Ableitung derWörter ( denn nur diese könnte zur Verdoppelung