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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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2. Kapitel. Von den Consonanten. »or

das S, b>2, >va2, rkiar, und verdoppelte ihn da-her auch, vir^an, wissen, befleißen, ka-

nei^riu, genesen. Ja sie verstärkte ihn wohlnoch mit einem c, czu, kurcz, 2lrczt, Churcz-rveyl. Daß wir im Hochdeutschen ihn nicht ver-doppeln, rühret nicht daher, wci! er an sich selbstschon doppelt ist; sondern weil wir kein Wurzel-wort mehr haben, welches sich mit z endigte, in-dem die hochdeutsche Mundart dafür überall dasgelindere s angenommen hat. Wir haben auchnur wenig Ableirungssylben, welche sich mit z an-fangen. Die Italiener hingegen, welche das Zgerade wie wir aussprechen, verdoppeln cs häufig,Hpre220. So viel ich weiß, ist die Verdoppelungejneß schon an sich doppelten Buchstabens in keinerausgebildeten Sprache üblich, und selbst den Ale-mannen müßten 22 und C2 als vierfache Laute aus-gefallen scyn. z. Ein gedoppelter Consonant kannder Regel nach nur nach geschärften Vocalen stehen ;allein das z verträgt die gedehnten so gut, als diegeschärften. Im Hochdeutschen kommt eS nach ge-dehnten, aus andern Gründen, zwar selten vor, abernichts» selten in den Mundarten: kuzcln, im Ober-deutschen für kitzeln, Strieze!, Biez, diezeln,bröckeln, Uie;, Hirz, Miez , bekannte Laute dieKatzen zu rufen; noch häufiger in eigenen Nahmenund fremden Wörtern, ?Aaaz, Saaz, Graz, Wi-zo, Buzo, weze!, SeHlözcr, Rozprn, Justiz,galtst;, «ftoraz, §N 23 , Oivea; woraus we-nigstens erhellet, daß das z nicht an und für sichein doppelter Vuchstab ist, daher nicht abzufthenist, warum er es gerade im Hochdeutschen scyn sollte.