,c>o H> Abschnitt. Von den einzelnen Buchstaben.
orthographischen Neuerunaen aemißbraucht, z. B.daß sie daher auch nicht verdoppelt werden müßten.Von den drey ersten Buchstaben habe ich schon imvorigen gehandelt; allein da dieses Vorgcbcn inAnsehung des Z ein wenig mehr Schein für sichhat, indem tS und Z wirklich ähnliche Laute sind,und die Frage für die Orthographie und Etymolo-gie gleich wichtig ist, so muß sie ein wenig um-ständlicher untersucht werden. Da die Figur nichtszusammen gesetztes hat, so müßte cs bloß derLaut haben, allein daß auch in diesem nichts der-gleichen zu finden ist, schließe ich aus folgendenGründen: r. Ern doppelter oder zusammen gesetz-ter Consonant entstehet, wenn der Mund von einerArt des Druckes unvermerkt und ohne Absatz zurandern übergehet. Das geschiehct nun in dem z,wenn cs anders rein ausgesprochen wird, nicht;denn vermöge seiner Härte erfordert cs zwar einenstarken Druck der Zunge an die Zähne, der abervon anderer Art ist, als der Druck, mit welchemdas t ausgesprochen wird, indem sich dieser mitder Oeffnung des Mundes endiget, bey dem z aberder Sauselaut durch die Zahne gehet. Man spre-che Rach-sel und Rach-zel, Tfirr und Zar,Tsade und Aade, jedes rein und bestimmt ans,so wird man den Unterschied nicht verfehlen kön-nen; in dem ts ist der Laut unläugbar zusammengesetzt, aber in dein z ist und bleibt er einfach. DasZ ist daher auch von jeher als ein einfacher Conso-nant behandelt worden. Denn 2. die alte Ober-deutsche Schriftsprache, welche sich überall durchihre Härte auszeichnet, gebrauchte ihn häufig für