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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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s. Kapitel. Von den Consorranten. iyx

weil man sonst gewiß mehr Gleichförmigkeit würdeangewandt haben.

2 . Da das heutige Englische tli einen säuselndenLaut hat, der ein Mittellaut zwischen dem d und sist, auch das Griechische 6, welches die Römergleichfalls durch tli ausdrückten, einen ähnlichenLaut bezeichnet haben mag: so vermuthcte ich ehe-dem, daß auch die alten Franken, als Verwandtevon den Angelsachsen, ein solches säuselndes c ge-habt, welches sic denn mit einem t!) bezeichnet, daßaber dieser Laut nach ihrer Vermischung mit den Ale-mannen verloren gegangen, und nur das Zeichen da-von zurück gelassen habe, Allein ich nehme diese Ver-muthung gern wieder zurück, nachdem ich gefunden,daß die Angelsachsen dieses säuselnde t ursprünglichnicht hatten, sondern es erst in der Folge in Britan-nien annahmen, indem es vermuthlich eine Eigenheitder alten Britten war; wenigstens ist es »och bcy denWallisern einheimisch, weiche, wie bekannt ist, zu-nächst von den alten Britten abstammen, und mit deneingewanderten fremden Völkerschaften nicht so sehrvermischet wurden, als die Einwohner der übrigenProvinzen. Ueber dieß findet sich keine Spur, daßirgend rin Deutsches Volk ein solches säuselndes cgehabt hätte. Man muß daher einen andern Grundfür diese Erscheinung aufsuchen. Und dieser findetsich denn

g. auch bald, wenn man der Geschichte unse-rer Schriftsprache bis in die frühesten Zeiten fol-get. Die Franken, das erste Deutsche Volk, wel-

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