2. Kapitel. Won den Consonaitten. 179
schnupfen Ropf, Pfeil, Hüpfen. Dampf,Rrampf. E- :oar daher nicht allein eine sonder-bare, sondern auch eine von aller etymologischenKenntniß verlassene Grille, wenn Hr. Alopsiockdafür in seiner neuen Orthographie ein bloßer- f zuschreiben und zu sprechen empfahl: Ferd, die
Falz, Fett, flügen, Faf, Rramf für Pferd,u. s. f. Der so gröblich verletzten Aussprachenicht zu gedenken, so lehret nur ein wenig Ety-mologie, daß das pf eben so oft aus p als aus fentstanden ist, daher sich dieses nicht einmahl in allenFällen dafür würde gebrauchen lassen. Schöppeist aus der Niederfächsischen Mundart für dasOberdeutsche Schöpfe üblich geblieben Fürpsiaumfeder und p sin ne sind Flaumfederund Finne üblicher und richtiger.
PH kommt nur in fremden Wörtern, besondersGriechischen Ursprunges, vor, und lautet alsdannvöllig mic f: Prophet, Philosophie, Phy-sik, Phlegma, Symphonie; muß daher auchin allen den Fallen bcybehaltcn werden, wo esnorhwendig ist, einen Fremdling als einen solchendarzustellen. Einige wenige Wörter, welche allge-mein gangbar sind, und schon für eingebürgertgelten können, lassen sich immer mit einem f schrei-ben : Fasan , (aus UIwiianuL,) Fanrasi - fan-tastisch, Fantasie, fanrasiren, Fasele ausdem Lat. ptmleolus, oder vielmehr richtiger Fa-sehle, um den Sitz des Tones zu sichern und esnicht mit faseln zu verwechseln. Rudolph,
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