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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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177
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s. Kapitel. Von den Consonanten. 177

für NI und nk nökhig hatte. Ein ähnlicher, aberschwächerer Nasenlaut findetauch vor dem ct) Statt,tünchen, Mond,), mancher. Es verstehetsied, daß dieser Nasenlaut wegfällt, wenn das Nin drr Zusammensetzung vor einem dieser Conso.w ten zu stehen kommt, Unkraut, angenehm,iflncl)rrft Das n vor dem i in ein nf msam-w n schmelzen zu lassen, ilinje, pinfe, für Linie,pinre, ist eine Nachlässigkeit provinueller Aus-sp achen. So sehr das n die harten Gaumenlauteund die Zunqenbuchstaben d und c liebt, so schwerist cs vor dcn ä'ippenduchstaben auszusprechen, selbstin zwey verschiedenen Splden, daher es alsdanngern in ein m übcrg-het: empor, empfangen,empfinden, empfehlen, Amboß, Imbiß,immitteift, immaßcn, impfen. In manchenProvinzen gehe' man darin noch weiter, und sprichtBrumfc, Seins, Jumfer, Vcrnumfc,Hamf, für Brunft, Senf, Jungfer, Ver-nunft, Hanf.

Das r ist der schwerste Buchstab für die Aus-sprache daher er dey Kindern aus Mangel derAnstrengung, oder auch bey einem Naturfehlsr inden Svr ^Werkzeugen, gern in ein l übergehet,(das Lallen, ) oder zu tief in dem Gaumen undmit der Nase ausgesprochen wird, (das Schnar-ren). Das e, wenn es nach einem Diphthon-gen in der Ableitung und Biegung gegründet ist,vor dem r auszustoßen, macht Härte und Miß-klang, welchen man durch Wiederherstellung des eAnweis. z. Lithograph. M