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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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176
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176 II. Abschnitt.' Von den einzelnen Buchstaben:

hat; ein Mißverhältnis, welches bey der Verdop-pelung nocv mehr in die Augen sollen würde, aberdurch das ck vermieden wird. Was nun auch zudieser Figur Anlaß gegeben haben mag so ist siedoch sehr alt, und rühret noch aus denMigen Zei-ten her, da man das c noch am Ende der Wör-ter für ein k gebrauchte, <1anc, und seit dieserZeit hat man sie unverändert beybehalten. Ichsehe auch nicht ab, was durch ihre Auflösung inein kk gewonnen werden könnte, daher diese Neue-rung , so wie so viele andere dieser Art nichts alsdas Neue ohne begreiflichen Nutzen für sich hat.Sic störet vielmehr die Einheit, und beleidigt durchdie Mißgestalt das Auge. Es verstehet sich vonselbst, daß das ck nicht gebraucht werden darf,wenn die Schärfung schon durch einen vorher gehen-den Cousonantcn anderer Art gesichert ist, Dank,wanken, stark, Ralk, Volk, und nicht Danck,wancken, starck, Aalck, Volck. Auch wenndurch die Zusammensetzung zwey k zusammen kom-men, werden sie besonders geschrieben, Stinkkugel.

Gebrauch der flüssigen Buchstaben.

§. 7o. Die vier flüssigen Buchstaben geben demOcthographcn wenig zu thun, weil ihr Laut sehrbestimmt ist, der daher auch nicht leicht verfehletwerden kann. Daß das n mit dem I und k un-vermerki indcrNase zusammen schmelze, ist schonbey dem I bemerket worden; indessen ist der Na-senlaut dabey im Hochdeuischen nicht so stark, alsvielleicht im Oberdeutschen, wenigstens nicht sostark, daß man deßwegen eigene Schriftzeichen