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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
Seite
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17 - II.Abschnitt. Van den einzelnen Buchstaben.

wisser Vogel, die Lee, die Raa oder nach an-dern gar Rhaa , die Segelstange. Im Pluralmachen diese Wörter »Anstoß, man mag sie nunSpreeen, Schlcecn, Leeen, Raaen, oderSprecn, Spleen, Leen schreiben. Diesemkann man abhelfen, wenn man sie dafür mit einemd schreibt die Schlehe, Sprehe, Lehe, Rahe;zumahl da diese Schreibart der Abstammung ge-mäß ist, denn Schlehe lautet im OberdeutschenSchlcch, und Rahe, ist wahrscheinlich mitReihe,reichen verwandt. Eben so könnte man mit frem-den halb eingebürgerten Wörtern verfahren, wodas ee bloß dazu dienet, den Sitz des Tones zubezeichnen, Rainehl der Raffel), des Rasse-hes, der Rappel). Nucfceylich nicht mit sol-chen, wo der üdereinftimmige bestimmte Gebrauchund die Abstammung widersprechen; folglich nicht

in See, Riee, Schnee, Armee.

Von dem s.

§. i6. Das f oder Jod ist der weichste Buch-stab seiner Classe, der vermittelst der an den Gau-men gedrückten Zunge hervor gebracht wird, undwegen dieser seiner Weichheit ist er den Niedersach-sen willkommen, welche ihn gern anstatt der ver-wandten Harkern hören lassen. Man gebrauchtihn am häufigsten zu Anfänge eines Wortes, ja,jagen, jähe, jung, Jahr, Joch. SelteneramEndeNoj, huj, pfuj, wofür man sonstgern y schrieb. Die Schlesier, und vielleicht nocheinige andere Mundarten, lassen anstatt des j inmanchen Wörtern gern ein gedehntes ie hören: