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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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163
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s. Kapitel. Von den Coiisolianten. 16z

Jntcnsivum von dcm noch im Oberdeutschen völliggangbaren lugen, lauern, ist, welches zugleichden Begriff sehr gut aufkläret, daher dasg billigLepbehallen wird, wenn man sa in den Fall kom-men sollte, diese niedrigen Wörter schreiben zumüssen. Aus eben dem Grunde erfordert auch dasN'edersächsis^e flugs ein g, weil es von Finggebildet iss. ^i aber ein e ausgestoßen, er sprach's,des Dach's, für Daches, so behält jedes sei-nen eigenrhümlichen Laut eben so sehr, als wennch und s in der Zusammensetzung auf einanderstoßen, nachsehcn, wachsam, Dachspäne.

2. In fremden Wörtern, wo es zwar der Re-gel nach seinen eigenlhümlichen Lautbchält.Chaos,Chemie, China, und daher auch in FranzösischenWörtern wie sch lauten muß, Chagrin, Char-lotte, aber doch zu Anfänge einiger weniger wieein k gesprochen wird, Charte, (welches manimmer als ein eingebürgertes Wort betrachten,und daher in allen Fällen Aarte schreiben könnte)Charakter, Chor, besonders wenn ein r folget :Christ, Christus, christlich, Christian, Chri-stoph, Chronik, Chronologie.

Gebrauch des v.

§. io. Das d ist der weiche Laut seiner Classe,und folglich von dcm t und th genau zu unterschei-den. Das meiste, was oben von dem h gesagtworden, gilt auch von ihm, besonders was dessenLaut am Ende einer Splbe betrifft, wo cs gemei-niglich wie ein r lautet.