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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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iS» H. Abschnitt. Von den einzelnen Buchstaben.

treten, welche doch weder zahlreich noch verwickeltsind. Es stehet nehmlich anstatt des k:

l. In Deutschen Wörtern, und zwar i)ZuAnfänge der beyden Wörter Chur und Chur mit ih-ren Zusammensetzungen, Churfürst, Churwürde,Charfreyrag, die Charwoche. Veydc Wörtersind acht Deutsch, und das cs) hat hier bloß denGebrauch für sich. Einzelne Schriftsteller habendiese Wörter schon häufig mit einem k geschrieben;allein es fehlet noch viel, daß sie den allgemeinenGebrauch überwogen hätten, und da die Aende-rung weiter keinen erweislichen Nutzen bringt, sosehe ich auch nicht ein, warum man sich von dem-selben entfernen sollte. Etymologisch betrachtet istdas k zwar in Chur richtig, weil dieses von demalten kören, ehedem cüoren, abstammct, aberin Chur eben so fehlerhaft als das ch, weil diewahrscheinlichste Ableitung auf Gara, Zubcrci.tung, weiset. 2) Vor einem S in einer und ebenderselben Sylbe: Dachs, Lachs, N^achs,Achsel, Luchs, Flachs, Büchse, welche wieDakö oder Dax, Laks u. s. f. lauten. In man-chen Fällen wird dafür x, Buxhaum, Hexe,Aux, in andern aber cksund in einigen wenigengs geschrieben, glucksen, mucksen. Hier mußnun die nächste Abstammung, und wo diese aufhö-ret, der Gebrauch jedem Falle seine eigene Schreib-art anweisen. So hat man im gemeinen Lebendas Verbum belugsen, und einem etwas ah,lugsen. Gemeiniglich leitet man lugsen hier vonLuchs ab, und schreibt cs mit einem ch; alleineine gründlichere Etymologie lehret, daß es das