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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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s. Kapitel. Von den Consonanten. 16 r

unter andern auch daraus, weil es eben so ofteinen gedehnten als geschärften Vocal vor sichleidet, Tuch, Fluch, suchen, hoch, wel-ches ruckt geschehen könnte, wenn der Laut selbstgedoppelt wäre. Indessen wird es, so wie das sch,nach geschärften Vocalen nie verdoppelt, wenngleich dieAu'spräche es erfordern sollte, machen,lachen, nicht machchen, lachchcn; ohne Zwei-fel, weil das Zeichen an sich schon gedoppelt ist,daher dessen Verdoppelung das Auge beleidigenwürde- In dem Laute ist das ch von den ver-wandten Lauten, und besonders von dem g hin-länglich unterschieden, gen in gen Himmel, ge-gen, von chen in Söhnchcn; Gabe lautetanders als Lhabe. Nur am Ende der Sylbenwird der Unterschied unmerklich, wenn man dasch nicht auf eine harte Oberdeutsche Art aspirirenwill: gütig, Zeisig, Lafich und Bottich,Attlch, Llttlch; daher die Abstammung, und wodiese aufhöret, der Gebrauch zeigen müssen, wel-cher Büchstab zu schreiben ist. Daß die wenigstenProvinzen die verwandten Hauch-und Gurgel-laute in der Aussprache gehörig unterscheiden, habeich schon oben bemerket. Uebrigcns kommt dieserverstärkte Hauchlaut in eigentlich Deutschen Wör-tern nur in der Mitte und am Ende der Sylbenvor, und die Ableitungssylbe chen ist vielleicht daseinzige Wort, in welchem er die Lylbe anfängt.

Wo es anstatt des k stehet.

§. y. Außer diesem seinem eigenthümlichen Lautemuß das ch auch noch in einigen Kästen das k ver-Amveis. z. Orthvgraph. L