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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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a. Kapitel. Won den Consonanten. 157

von dem alten Oberdeutschen Erb für Erbe,Grobheit, Begräbnis). 4. Vor einem an-dern Consonantcn in eimr und eben derselben Sy!be:Abc, Herbst, Rrebs, Obst, Rürbs, hübsch,liebte, geliebt. Hier, wo man von der Ausspra-che verlassen ist, muß in Wurzelwörtern der Ge-brauch, und in den übrigen die nächste Abstammungden rechtewVuchstab anwcisen. Man vergesse nicht,daß es nur die nächste Abstammung ist, welche hierin Betrachtung kommen kann, und daß auch diesenur alsdann brauchbar ist, wenn die Ausspracheeinen Fall unentschieden läßt. Ist diese allgemeinund bestimmt, so hat jene nichts zu entscheiden, undam wenigsten darf eine entfernte Ableitung die allge-meine Aussprache meistern wollen. Folglich Apri-kose, Pudel, Pilz, Poller, prezel, Puy,putzen, wenn gleich die Abstammung und Ver-wandtschaft auf ein b deuten sollten.

Geschichte des c.

§. 6. Das c wurde mit den übrigen Römi-schen Schciftzeichen zu einer und eben derselbenZeit angenommen, und da man auch das k in derRömischen Current-Schrift fand, so gebrauchte manes mit demselben ohne Unterschied. Als nachmahlsdie ächte Römische Aussprache durch die fremdenVölker verderbt, und dem ursprünglichen Lautedes c, welcher k war, in vielen Fällen der Lautdes z untergeschoben wurde, so schrieb man c, ct),I und k, und c und z fast ohne allen Unterschied:cecdorori, geköret, Lrimm, Grimm, uuec. Weg,kanc, Lor, ieccan, legen, tionee, Honig, Liri,