i;8 II. Abschnitt. Von den einzelnen Buchstaben.
Zeit, OIIo, Zelle, ^cuala, Schule. Beo meh-rerer Ucdung im Schreiben schrankte man diesenschwankenden Gebrauch immer mehr ein, beson-ders in Ansehung des c, welches bald wie k baldwie Z lautete, und daher Verwirrung machen mußte,indem man sich immer mehr an da? k und Z ge-wöhnte, so daß daS c immer mehr von seinem An-sehen als ein eigener Consonant verlor. Als sick-endlich die heutige Deutsche Mundart, und mit der.selben die noch übliche Orthographie bildete, soward cs fast aus allen Deutschen Wörtern völligverdrängt. Es ist also irrig, wenn man glaubt, csey kein eigentlicher Deutscher Buchstab. Eigent-liche Deutsche Buchstaben gibt es gar nicht, son-dern sie sind alle Römisch, und das c wurde ehe-dem von den Deutschen und Angelsachsen eben sohäufig gebraucht, als von den Römern. Schränkteman gleich in der Folge dessen Gebrauch ein, sokann das wenigstens nichts wider dessen Ursprungbeweisen.
Dessen Gebrauch.
§. 7. Man gebraucht es noch:
i. In Deutschen Wörtern, nur noch zurBezeichnung des stärker« Hauchlautes ci) unddes doppelten Gurgellautes ck, von welchen bey-den im folgenden besonders. In allen übrigenDeutschen Gattungswortern und solchen, welchedas Deutsche Bürgerrecht erhalten haben, hatcs die Stelle eines eigenen Consonanten längstverloren, und man ersetzt es daselbst durch k