,;6 II, Abschnitt. Von den einzelnen Buchstaben.
thüwlichen Laut: i. Zu Anfänge eines Wortes odereiner Sylbe: Baum, Bein, brechen, blei-ben, erben. 2. Vor den Biegungs-und Ab-lcitungssylben, wenn sie sich mit einem Vocaleanfangen, die Bub- cn, licb-en, weil er hierin der Aussprache mir zur folgenden Sylbe gezogenwird. g. In der Ableitung und Zusammensetzung,wenn ein e ansgeworfen ist: Dicbsgestndel,
Hebamme, Knoblauch, lVeiblein, eigent-lich Diebesgefmdel, Hebeamme, I^nobe-lauch. lVcibclein. Ausgcnolnmen vor demt in der Biegung: ste lebten , ein Geliebter,du lebtest. Und 4. in der Verdoppelung, welchedoch im Hochdeutschen selten ist, Ebbe, Llabbe,Arabbe. In allen diesen Fällen wird die Schriftkeine Schwierigkeit finden, weil sie hier von derAussprache geleitet wird.
Aber es gibt auch Fälle, wo es wie der harteConsonant seiner Classe, nehmlich wie p lautet:1. Am Ende eines Wortes: Lob, Aaub, Aalb,ab, ob, derb, gelb, lieb. Wenn die Hochdeut-sche Mundart hier eine weichere Aussprache erfo»dert, so kann selbige nicht anders, als vermittelstdes mildernden e erhalten werden, Anabe, Bube,herbe. 2. In der Zusammensetzung, wenn sichbas erste Wort mit einem solchen End- b schließt:grobährig, Lobopfer, liebäugeln, Sieb-»nacher, Triebfeder, Staubfäden, z. AmEnde einer Sylbe, wenn ein Consonant folgt, undkein e susgeworfen ist: Liebling, Liebhaber,löblich, leblos, Erbse, erblos, Erbschaft,