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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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II. Abschnitt. Von den einzelnen Buchstaben.'

Mundes empkunden werden, so kann derselbe auchfür keinen dopvellen Buchstaben gehalten werden.Elmar neuere Sprachforscher sind in der Auflö-sung so wc>t aegangon, daß sie auch jeden hartenBuchstab seiner Claffe für doppelt halten: so sollenk aus gl), r aus dH, p ans bh, und Zaus tj ent-standen seyn. Allein man spreche gh, hh und dH,wie man will, so wird nie ein k, p und r herauskommen, daher das ganze Ding" unnütze Grilleist. Von dem z hat es ein wenig mehr Wahrschein-lichkeit , daher ich im folgenden ausführlicher da-von reden werde.

Schwierigkeit in Ansehung der Schriftzeichen.

H. a. Diese Verschiedenhru der Consonantenund die Dercheilung der Schrifkzeichen unter die."selben vrrursacht nun in der Sännst manche Schwie-rigkeiten. Denn i. hat mancher Laut zwe» ver-schiedene Zeichen, wie k und g, f und v,t und rh.Des pH und c gedenke ich hier nicht, weil sienur in remden Wörtern gebraucht werden, unddaher kein Vorwurf für die Deutsche Schrift seynkönnen. 2. Da die weichen Consonanten h, dund s, und nach dem n auch das g, wenn sie amEnde einer Sylbe oder vor andern Consonanten,außer dem l, m, n, r, stehen, nicht anders als dieharten ihrer Claffe lauten können, das Gesetz dernächsten Abstammung aber das Zeichen eines wei-chen erfordert, so bekommen die gedachten weichenConsonanten in verschiedenen Verhältnissen einengedoppelten Laut. Hierzu kommt Z. noch, daß inmanchen Fällen anstatt des jch nur ein s geschrie-