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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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s. Kapitel. Von den Coiisoiiantett.'

undch, die Lame j, g, k, (q,) die Blase-laute w, b, f. (v,) p, die Laute d, r,(rh,) und die Sauselaute oder Säuseler s, ßund z einen verwandten Laut ausdrucken, indemsich jeder bloß durch einen stärkern oder schwächer»Druck des jedcsmahligen Theiles des Mundes vonden übrigen seiner Classe unterscheidet. Diejeni-gen, welche den schwächsten Druck erfordern, folg»lich auch den Laut ihrer Classe am schwächsten dar-stellen, als rv, b. d, h, s und s, werden die ge-linden oderrvcichen, die, welche ihn stärker nach-ahmen, wie g und fl, die geschärften , und die,welche den stärksten Grad ausdrucken, wie ch, f,(v,) k, p, r, (tl), ) und die harren genannt.Die vier l, in, n und r sind schon von Alters herunter dem Nahmen der flüssigen Buchstabenbekannt. Wenn zwey dieser Consonanrcn durcheinen und eben denselben Druck ohne merkliche Oeff-nung des Mundes dazwischen hervor gebracht wer-den, oder vielmehr, wenn der Mund von einerArt des Druckes unvermerkt zur andern überge-het, so entstehet ein doppelter oder zusammengesetzter Consonant, der entweder aus einerlei)Consonanten bestehen kann, wie ss ss, pp, mm,ll, nn, u. s. f. zu deren Bildung, wenn sie amEnde einer Sylbe stehen, eine bloße Verstärkungoder Fortsetzung des Druckes erfordert wird; oderes sind Hauptlaute verschiedener Art, sp, fl, ps)ks, tz u. s. f. Einige derselben haben in der Schrifteigene Zeichen, wie p, andere zusammen gezogene,wie ck, ss, ss, fl, tz. Wenn nun in einem Lautenicht zwey sn einander übergehende Drucke des