IL4 I. Abschnitt. Allgemeine Grundgesetze.
und ohne gewaltthätiqe Zerhauung des Knotensläßt sich hier keine einförmige Analogie beobachten.Zuvorderst kommt es dabey auf die Frage an, obdiese Sprache in Rücksicht auf den größten Theilder Schreioenden zu den bekannten oder unbekann-ten gehöret. Zu den bekannten kann man sie nichtrechnen, weil die Gelehrten immer nur den klein-sten Theil der obern Classen ausmachen, lieber-Haupt würde auch diese Frage hiervon keiner gro-ßen Wichtigkeit scyn, weil das Griechische Alpha-bet, besonders in Ansehung des k und Z, so ziem-lich mit dem Deutschen überein kommt; daher dieGriechischen Wörter, wenn man sie auch nur nachder bloßen Aussprache schreibt, immer auf Grie-chische Art geschrieben werden. Allein eS ist nurder Umstand dabey, daß die Lateiner alle Wörterund eigene Nahmen, welche sie aus dem Griechi-schen überkamen, auf ihre Art schrieben, und folg-lich das Griechische k mit ihrem gleich lautenden cvertauschten. Da die Aussprache des letzten Buch-stabens in der Folge verfälschet ward, so bekamenauch die damit geschriebenen Griechischen Wörtereine unrichtige Aussprache, und aus IFylinder,IFymbel, Aspern, Remaur, ZFcrberus,Acpheus, Ackrops, Thukpdidcs, Aimsiru s. f. ward Lylmder, Cyinbel, Cypcrn, Ceu,raur, Cerberus, Lcphcus, Lecrops, Thu-cpSides, Cimon. Da diese und viele andereähnliche Wörter unter dieser Aussprache cinmahlallgemein sind, so verbiechct die möglichst leichteVerständlichkeit, sich an ihnen zu vergreifen, undhier gilt das erste Grundgesetz der Schuft, schreib