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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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74 l. Abschnitt. Allgemeine Grundgesetze.

de? k nach Wörtern, die auf en ausgehen: Fxcnirt-niß, kenntlich, Erkeimmiß, Bekcnnrniß,eigentlich, we!enc!ich, öffentlich, ordenc-llch, hoffentlich, nahmenclich u. s, f. Zuwei-len auch in andern, wciclauftig, für weitläu-stg Die Weglassung des einen er in männlichenWörtern auf erer, wenn davon Föminina gebil-det werden sollen. Von Zauberer, Plauderer,»Vandcrcr, kVuchercr, Gotceolästcrer machtman Faubcrinn, Plaudcrinn, HPandcrinn,fVucherinn, Gotteslasterinn.

z. Noch mehr und größere Veränderungenleidet das Wurzelwort in alten Ableitungen, derenAnalogien, besonders die dunkele Empfindung des; baren,längst nicht mehr gangbar sind: Schuld,Gelübd, von sollen und geloben; drirce vondrexfür drepte; gestrig von gestern; zwan-zig von zwey; Derlust von verlieren; Be-gierde von begehren. Besonders wenn dabcy,wie schon oben gemeldet worden, der To» aus demgedehnten in den geschärften übergehet : sehen,sichtbar, Gesicht; fahren Furche, Furt;fliehen, Flucht; stiegen, stücke. Zuweilenleitet auch die Aoleirungssylbe: drcyfigfürdrey-zig. In diesen und tausend andern Fällen wird disSchrift schon hinlänglich durch die Aussprache ge-leitet, der man nur folgen darf, indem derglei-chen alte Ableitungen als Wurzclwörter behandeltwerden müssen; wenigstens würde es sehr unschick-lich scpn, die Schreibart in denselben nach der Ab-stammung zu ändern, weil diese nur in Zweifel-