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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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208 Die Reichstagssession oon 188889.

regierung auf Lewis eingewirkt wird; aber mit demTelephon laßen sich diese Dinge überhaupt nicht ab-machen in den entlegenen Kolonien, das wird Zeit ge-brauchen ; wir sind jedoch des festen Vertrauens, daß dieenglische Negierung das Unternehmen von Lewis nichtbilligen und nicht unterstützen werde. Er mag in derZwischenzeit, die wir nicht abkürzen können, dort wohnenund siedeln, wie er will, es bleibt nominell und rechtlichdeutsches Gebiet, auf das wir demnächst doch die Rechtehaben werden. Die Sache entscheidet sich aber nicht auOrt und Stelle, weil die Gesellschaft nicht im stände ist,sie zur Entscheidung zu bringen, sondern sie wird infreundschaftlichen Verhandlungen zwischen uns und Eng-land zur Entscheidung gebracht werden müssen. Wennaber hier von hervorragenden Abgeordneten im deutschenReichstag unsere ganze Existenz dort als wertlos, dieVerträge als sehr zweifelhaft geschildert werden, dieüberhaupt abgeschlossen sind, mit welcher Wirkung sollich denn den englischen Unterhändlern gegenübertreten?(Sehr richtig! Sehr wahr! rechts.) Die Engländer haltendas Land nicht für wertlos, aber sie werden das Zeug-nis des Herrn Abgeordneten Bamberger anführen, daßdavon gar nichts zu halten ist, und daß selbst dieserdeutsche Patriot (Heiterkeit rechts) schon zur Sprachegebracht hat, daß der Besitz sehr zweifelhafter Natursei und auf sehr anfechtbaren Verträgen ruhe. MeineHerren, wenn sie dem Vaterlande durch Ihre Reden imReichstage keine wirksamere Unterstützung gewähren,als diejenige, welche ich für die schwebenden Unterhand-lungen aus den Aeußerungen des Herrn AbgeordnetenBambergerschöpfen kann, dann würde ich Ihnen wirklichsehr dankbar sein, wenn sie sich in solchen Fragen vor-