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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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169
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Geist des Dreibundes.

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Und deshalb glaube ich: Sie werden die PolitikSeiner Majestät des Kaisers, die das publizierte Bünd-nis abgeschlossen hat, billigen (Bravo!), obschon die Mög-lichkeit eines Krieges dadurch verstärkt wird.

Es ist ja unzweifelhaft, daß durch die Annahmedieses neuen Gesetzes das Bündnis, in dem wir stehen,außerordentlich an Kraft gewinnt, weil das durch dasDeutsche Reich gebildete Mitglied seinerseits außerordentlichverstärkt wird. Die Vorlage bringt uns einen Zuwachsan waffentüchtigen Truppen, einen möglichen Zuwachs— brauchen wir ihn nicht, so brauchen wir ihn auchnicht zu rufen, dann können wir ihn zu Hause lassen;haben wir ihn aber zur Verfügung, haben wir die Waffenfür ihn — und das ist ja durchaus notwendig; ich er-innere mich der von England 1813 für unsere Landwehrgelieferten Karabiner, mit denen ich noch als Jäger aus-exerziert worden bin; das war kein Kriegsgewehr. Daskönnen wir ja nicht plötzlich anschaffen; haben wir aberdie Waffen dafür, so bildet dieses neue Gesetz eine Ver-stärkung der Friedensbürgschaften und eine Verstärkungder Friedensliga, die gerade so stark ist, als wenn einevierte Großmacht mit 700 000 Mann Truppen — wasja früher die höchste Stärke war, die es gab — demBunde beigetreten wäre. (Bravo!)

Diese gewaltige Verstärkung wird, wie ich glaube,auch beruhigend auf unsere eigenen Landsleute wirkenund wird die Nervosität unserer öffentlichen Meinung,unserer Börse und unserer Presse einigermaßen ermäßigen.Ich hoffe, sie werden Linderung fühlen (Heiterkeit), wennsie sich das klar machen, daß nach dieser Verstärkung undvon dein Augenblick an, wo das Gesetz unterzeichnet undpubliziert ist, die Leute da sind; die Bewaffnung wäre