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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Staat und Kirche vor l87l.

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evangelischer Seite und von staatlicher Seite damalseigentlich keine Klage stattgefunden hat, — ich erinneremich keiner — daß sie sich durch die Rechte der katholi-schen Kirche, die noch um einiges bedeutender waren alsdiejenigen, die ihr jetzt wieder gewährt werden, beengtfühlten, und daß der Staat seine Aufgabe nicht habelösen können. Wir haben sie bis 1871 gelöst, und zwargroße Aufgaben; wir haben in diesem Zustande die deutscheEinheit hergestellt, große-Kriege geführt, wir haben einegroße, innere Entwicklung gehabt. Wo sind denn dadie Gefahren gewesen, die jetzt an die Wand gemaltwerden als wahrscheinlich eintretend, wenn wir dieseVorlage annehmen? Ich kann mich ihrer nicht entsinnenund ich glaube, dieser Vergleich mit der damaligen Zeitvor 1871 wird die Zukunft als eine minder gefährlicheerscheinen lassen — auch in den Augen des ersten HerrnRedners; und ich glaube, daß, wenn der Herr genötigtwürde, sich die Frage, ob ja oder nein, mit demselbenGefühl von Verantwortlichkeit vorzulegen, wie ich dazugezwungen bin durch meine Stellung, er auch mit mirfür ja stimmen würde. In der Stellung eines Abgeord-neten und eines gelehrten Herrn kann er allerdings sichden Luxus einer abweichenden Ansicht erlauben, ohne sichwesentlich für die Folgen verantwortlich zu machen. Erhat zwar diese Verantwortlichkeit auf sich und seine politi-schen Freunde genommen in seiner Rede; aber, was Hilstmir das? Wenn die Nebel eintreten, kann ich mich nichtan die Herren halten. (Sehr gut! rechts.) Ich weißnicht, was ich damit machen soll, und ich möchte dieHerren bitten, sich zu erinnern, daß das Beste des GutenFeind ist.

Die Staatsregierung muß sich von Kampfesreminis-