Hannover und das linke Rheinufer.
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nover und dem französischen Kaisertum, wie der HerrAbgeordnete Dr. Windthorst das gestern that, auf eineLinie zu stellen mit dem italienisch-preußischen Bündnisim Kriege 1866. Die Herstellung des Königreichs Han-nover durch die hannoversche Legion im Gefolge desfranzösischen Kaisers war doch nur denkbar, wenn gleich-zeitig dabei das linke Rheinufer für uns verloren ging,oder was Napoleon uns sonst abnehmen wollte. Aberdas Bündnis Preußens mit Italien hätte in keinemFalle Folgen nach dieser Seite hin haben können. Eswäre kein Rheinufer dabei ins Spiel gekommen undkein deutsches Land, es war höchstens italienisches Land;ob es für Oesterreich ein Segen war, in Italien zuherrschen, das ist in Oesterreich selbst eine sehr zweifel-hafte Frage. Aber von deutschem Lande war in demBündnis keineswegs die Rede.
Die Herren werden mir zugeben, daß ein siegreichesFrankreich, welches bei uns Hannover hergestellt habenwürde, sich damit nicht begnügt haben würde; sondernes würde doch auch gedacht haben: selber essen machtfett, wie das Sprichwort sagt; es würde für Frankreichselbst direkt das Nheinufer genommen haben, und so,wie wir damals die französischen Wünsche kannten —sie sind ja aus den Benedettischen Verhandlungen bekannt— so deckte sich das ungefähr mit dem Winkel, der vomrechten Moselufer und vom linken Rheinufer eingeschlossenwird einschließlich Koblenz; denn das war ja, was manuns als einen Preis im Frieden abforderte. Wenn dasschon damals der Fall war, so ist es doch also wohlsicher, daß Napoleon in einem siegreichen Kriege, wenner den Frieden diktieren konnte, das ganze linke Rhein-ufer genommen haben würde.