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15 (1891) Polenfrage, Kirchenfriede, Septennat
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Gründe für die Kriegshetzerei.

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Land wäre oder ein katholisches Herrscherhaus hätte?Rußland ist heterodox, und da gibt es ja so mancheleidenschaftliche Politiker, die, wenn Griechen und Prote-stanten sich etwa in die Haare gerieten, sagen würden:schade, um jeden Schlag, der vorbeifällt.

Die „Germania" sagt ferner in einem Artikel vom26 . August:

Das alles hat sich nun mit einem Schlage voll-ständig verändert; Europa hat sich vor Rußlandrückwärts konzentriert, und zwar auf die bloßeDrohung des Losschlagens hin.

— Dem gegenüber sollten wir uns also vorwärts konzen-trieren; dann wäre ja der Krieg da. —

Europa verbeugt sich vor der vollendeten That-sache, vor der Uebermacht des Moskowitertums.... Wenn die Drohung mit einer Kriegsthatgenügt, um ganz Europa dem Willen Rußlandsdienstbar zu machen, — wollen wir dann nichtden ganzen haltlosen Widerstand gegen den Pan-slavismus aufgeben? Bulgarien und Ostrumeliensind jetzt in den Händen der Russen. Daß Maze-donien auch dazu gehört, hat noch dieser Tagedas Organ Zankows, des Hauptanstifters derRevolution, förmlich erklärt. Oesterreich wirdebenso wenig die mazedonischen wie die bulgari-schen Kastanien aus dem Feuer zu holen wagen.Ich frage: sind dies Kriegshetzereien oder nicht? Darfman daraus schließen, daß die Staatsmänner, die hinterdiesen Blättern stehen, den Wunsch gehegt haben, unsmit Rußland in einen Krieg zu führen? — Dann wärees ein sehr eigentümliches Zusammentreffen, auf welchesich schon aufmerksam gemacht habe: daß dieselben Parteien,