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15 (1891) Polenfrage, Kirchenfriede, Septennat
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Die Neichstagssession von 1886—87.

heit annehmen, daß die „Volkszeitung" ganz außer Zu-sammenhang mit irgend einem der hier Abstimmendensteht? Ich möchte es wünschen.

In der „Vossischen Zeitung" vom 26. August heißtes: Wenn aber alle diese Zugeständnisse nur denErfolg haben, daß man den frechsten Verletzungender Friedensbedingungen um des Friedens willenkeinen Widerstand entgegensetzt, wenn also derFriede nur dadurch aufrecht erhalten wird undwerden kann, daß man derjenigen Macht, welcheman erst vor acht Jahren zum Frieden gezwungenhatte, gestattet, diesen Frieden auf den Kopf zustellen und gerade diejenigen Uebergriffe dnrch-zuführen, welche derselbe zu verhindern bestimmtwar, dann kann der also zusammengefügte Friedekaum noch auf den Wert des Papiers Anspruchmachen, auf welchem er niedergeschrieben undbesiegelt worden ist.

Ich sagte gestern schon: wir, die Regierung, treten fürden Frieden ein; die Politiker dieser Richtung wollen esankommen lassen auf einen kleinen Krieg mit Rußland,darauf einzugehen sind sie sehr bereitwillig. Es ist zwarschon vier Monate her, diese Bereitwilligkeit und diesetodesverachtende, todesmutige Ueberzeugung, die sich hierausspricht. Vier Monate sind ja für die Stimmung inder Politik eine recht lange Zeit; aber es könnte dochsein, daß wir nach drei Jahren noch auf diesen selbenSchlag von Politikern hier in der Mehrheit stoßen könnten.

Wir sollen dann nach der „Vossischen Zeitung" weiterdem Zaren einen verstärkten Damm entgegensetzen, daßer nicht nach Konstantinopel geht u. s. w.

Die „Germania" vom 1. September sagt: