Windhorst dem Grafen Moltke „über". l!U>
einleitete, nämlich der Behauptung, daß er viel zu be-scheiden märe, um sein militärisches Urteil gegenüberdem des Feldmarschall Moltke ins Gewicht zu legen.Die ganze Rede hat doch eigentlich eine Tragweite nur,wenn angenommen wird, daß in militärischen Dingen,in der Beurteilung der Frage, ob das, was Sie be-willigen wollen, der Forderung äquivalent ist, in derBeurteilung der Frage, was damit zu leisten ist — wennin diesen Fragen der Abgeordnete Windthorst demGrafen Moltke, wie man sagt, „über" ist. Wenn dasder Fall ist, ja dann hat das alles Hand und Fuß, wasder Herr Abgeordnete soeben gesagt hat. Wenn aberdas, was ich hier kurz mit „Graf Moltke" bezeichne,das heißt die Gesamtheit militärischer Autoritäten, diefür die Vorlage eintreten, wenn die Recht haben, so isteben die Sicherheit, die wir suchen, nur in der vollenVorlage zu finden und nicht in dem, was die Herrenuns anbieten. Den Unterschied zwischen dem Angebotund der Forderung nachzuweisen, das überlasse ich denmilitärischen Autoritäten, darüber bin ich nicht so kom-petent.
Im übrigen gibt mir der Abgeordnete Windthorstdoch Veranlassung zu manchen Kritiken und Verwahrungengegen das, was er gesagt hat. Er hat gesagt, wenn ge-wisse Verhältnisse eintreten, das heißt, wenn Ilnnnibnlunter porta.8 sich befände, dann würde er ich weiß nichtwas thun; ja — dann würde man den Beweis liefern,daß es in Deutschland keine Parteien gebe. — Es wäreniir viel lieber, wenn Sie heute schon den Beweis liefernwollten (Heiterkeit), daß es in Deutschland keine Parteigibt, sondern daß, wenn es sich um die Verteidigungdes Landes, seine Unabhängigkeit gegen das Ausland,