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15 (1891) Polenfrage, Kirchenfriede, Septennat
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163
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Preußens strengdeutsche Haltung 1863. 163

Oesterreich anders als unter vier Augen — ich meine,im weitesten Sinne des Wortes — kurz und gut ohnefremde Hilfe zu erledigen. Diese Erwägung, das Be-dürfnis, der deutschen Entwickelung einen rein selbstän-digen Charakter zu bewahren und keiner auswärtigenMacht für irgend welche Förderung in dieser RichtungDank schuldig zu sein, hat uns abgehalten, auf dieseRichtung einzugehen. (Bravo!)

Das oben erwähnte Telegramm vom Februar fährt

fort:

Eine Sommation durch identische Noten wirdnicht beabsichtigt. Das englische Kabinett willüberhaupt weder Preußen drohen, noch sonst ver-letzen ; es weiß aber, daß die öffentliche Meinungihm nicht gestatten würde, Preußen beizustehen,wenn Frankreich es angriffe, und wünscht daherdringend, daß die Königliche Regierung durchBeobachtung völliger Neutralität der französischenNegierung jeden Vorwand entziehe.

Nun, diese öffentliche Meinung in England war dochnicht zum geringsten Teil aufgeregt durch die Debattenund die Aeußerungen, die hier stattgefunden hatten, unddurch die Art, in der sie von hier aus angerufen war,wie auch die Verhandlungen des englischen Parlamentsund der französischen parlamentarischen Regierung hierdie Hauptrolle eigentlich in den Debatten spielten.

Bei den jüngsten Neichstagsverhaudlungen ist diesnicht ganz in dem Maße geschehen und auch nicht möglichgewesen. Denn unsere Stellung ist nicht mehr eine soexponierte, wie sie es danials war; auch haben wir mehrFreunde im Ausland. Aber ich muß doch daran er-innern, daß eigentlich die Hauptargumente, die von