Die Einrichtung von Reichsininisterien.
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die ich an mich selbst stelle und die Welt mit Recht anmich stellt, in dieser Hilflosigkeit gerecht werden zu können.(Hört! hört!) In einer ähnlichen Lage würden die Reichs-ministerien sein. Sie würden im Durchschnitt nur seinwie jene hochverehrten ostasiatischen Persönlichkeiten, dieäußerlich ein großes Ansehen haben, äußerlich, aber keineMachtvollkommenheit; der Taikun würde immer in denPartikularstaaten stecken (Heiterkeit); es würden ebenMinister sein, die in keinem Partikularstaat eine bestimmteWurzel haben, keinen bestimmten Vortrag bei dem Sou-verän, kein berechtigtes Mitvotieren bei allen materiellenSachen, die in diesem Partikularstaate Vorkommen, sondernsie würden ganz allein auf die Neichsgewalt in Berlinangewiesen sein, und das eigentliche praktische Lebenwürde außerhalb ihrer Beteiligung sich bewegen, undzwar, wie ich glaube, in rein partikularistischem Sinne.So würde dieser Reichsprätension gegenüber, die wurzel-los in dem mächtigsten Partikularstaate sein würde, sichder Ring des Partikularismus ganz fest schließen, Preußenan der Spitze, und der erste und mächtigste Widersacherdes Reichsministers würde der preußische Finanzministersein. (Zustimmung.)
Meine Herren, in der Theorie kann man ja der-gleichen leicht besprechen. Ich spreche aber aus der Er-fahrung einer ziemlich langjährigen Praxis auf diesemGebiete, und diese Erfahrung hat mich dahin gebracht,daß ich gewünscht habe, daß die höheren Neichsbeamten,die Reichsminister, im preußischen Ministerium sitzen undstimmen, d. h. das aktive Recht des Mitredens bekommen,um gewissermaßen diesen Hauptpartikularisten für dasReich zu gewinnen, soweit es möglich ist, indem manden Stab über die Mauer wirft und gewissermaßen in