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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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80 Die Neichstagssession von 1878 76.

das habe ich schon berührt; ich habe gesagt: Diplomaten,die aus trüber Quelle schöpften und keine hinreichendeErfahrung in ihrem Amte hatten, um die Fehlerhaftig-keit der Quelle zu beurteilen; ich bin noch weiter ge-gangen, ich habe gesagt: die Privatkorrespondenzen,abgesehen von den Gesprächen des Salons, die Privat-korrespondenzen gesellschaftlich hochgestellter Persönlich-keiten. Ich kann da dem Herrn Vorredner noch weiterbezeugen, und bei meinem Zeugnisse hier muß er sichgenügen lassen obwohl ich in der Lage bin, Namenzu wissen ich kann dem Herrn Vorredner noch weiterbezeugen, daß die Verfasser dieser Korrespondenzen ihm,wenn nicht persönlich, doch politisch, viel näher stehen,als mir (Heiterkeit), und da habe ich glauben müssen,seine Partei, wenn ich sie so nennen darf, im Landehätte ein sehr großes Interesse dabei, den Eindruck zuerhalten, als wenn die Neichsregierung kriegsbedürftigund blutdürstig wäre. (Widerspruch im Zentrum.)

Wenn er wünscht, daß das deutsche diplomatischeKorps nicht mehr in offiziöse Blätter schreibe, so kann ichihm nur erwidern, daß das deutsche diplomatische Korpsgar nichts schreibt; aber ich würde ihm sehr dankbar sein,wenn er mir irgend ein Mitglied ich verstehe diedeutschen Gesandten in Deutschland namhaft machenkönnte, das irgend etwas in Zeitungen geschrieben hat;es würde ein sehr angenehmes Motiv zum Einschreitengegeben haben. Bis jetzt aber glaube ich nicht, daßeiner der Herren Publizistik auf eigne Hand betreibt.

Wenn er schließlich mich auf das Gebiet der orien-talischen Politik provoziert hat, so habe ich doch zu vielAchtung vor meinem langjährigen Herrn Präsidenten,um mich soweit von der Sache zu entfernen. (Große