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U^rox^Ion
mit Wasser verdünnte Tinctnr ist die als Schönheits-mittel berühmte Lmnlsio eoomotioa. Das wohl-riechende Holz wird auch Balsamholz genannt.Ll. tolniksrum A. Lr'e/i., hoher Banm in Nengra-nada, ist die Mutterpflanze des Tolubalsams,welcher durch Einschnitte aus der Rinde gewonnenwird, zäh, durchsichtig, blaßgelb bis griinlichbrannistu.nachNelkenriecht. N.srzckbroLMmFV.Akkem.,in Brasilien, liefert wohlriechendes, öliges Harz undschön rothcs, dauerhaftes Nutzholz. Von einer an-deren noch nicht bestimmten Art Brasiliens stammtder Cabairicicabalsam. Engler.
lVIxi-oxvIon T. /rl., so v. w. Llz'rosxormum.
Äiyrrhe (Myrrha, 2l)-rrüa rubra 8. vorn,6umm1-2l^rrlia, 6.-üssiuu 8. 8wz-rnao), braun-rothes,zerreibliches, etwasdurchscheinendes, fettglan-zendes, in der Wärme nicht schmelzendes, sondern so-gleich verbrennendes, im Wasser fast ganz, in Alko-hol zum Theil ansiösliches Gummiharz, von Lal8a-mocksnäron mz-rrba u. Lala. Lbronbergianum, bei-des in Arabien u. Nubien heimische Bäume, deren ander Lust erhärteter Säst es ist, abstammend, voneigenem aromatischem Geruch n. bitterem, gewürz-haftem Geschmack. Im Handel unterscheidet man jenach der Reinheit verschiedene Sorten: die feinsteauserlesene (21. sloota, oslsota 8. inlaorz-mio) bildetschöne Helle, goldgelbe u. weißgesprenkelte Tropfen.Die M. wird am meisten in der Mebicin angewendetals denStofswechsel förderndes,die Unterleibsorganestärkendes Mittel, innerlich als Pulver od. Pillen u.zu Zahnpulvern,-Pasten n. -Tinkturen, äußerlichauch wol zur Heilung von Geschwüren u. Wunden.M-nlösung u. M-nextrakt sind Lösungen von
M. in Wasser,M-nt inctnr eine solche in Alkohol.
JmAlterthum kam die M. bes, durch Nabatäer undPhöniker aus Arabien nach Ägypten, Palästina n.Europa, und galt als etwas Kostbares, daher M-nunter den Geschenken der Magier an das Christns-kind waren. Gebraucht wurde die M. zum Räuchern,Parfümiren der Kleider, zu Salben, als Arznei, zumEinbalsamiren der Leichen, vermischt mit Wein alsbetäubendes Getränk. Jungck.
Markig §cox., Pflanzengattuug aus der Familieder IIwbeUikoraö-ZoanäiomöLö (V. 2.). Blumen-blätter verkehrt-eiförmig mit eingebogcnem Läpp-chen; Fruchtschnabel kürzer als dieFrucht; Früchtchenmit scharfen, hohlen Rippen; Thälchen ohne Strie-men; Fruchtträger über der Mitte zweispaltig. Art:
N. oäorata (L.) Scox>. (Spanischer Kerbel, Horba
osrskolii biapamei, 8. mz-rrbiäio olüo.), in denAlpen u.anderenHochgebirgen Mitteleuropas,auch inGärten cultivirt, mit vielfach zusammengesetzten, hell-grünen, fein behaarten Blättern, großen, geschnäbel-ten, gefurchten, braunen, Früchten, in allen ihrenTheilen süßlich angenehm, anisartig riechend, sonstgegen Scorbut, Drüsengeschwülste, Brustkrankheitenim Gebrauch. Engler.
li/lxrtacess, natürliche Pflanzcnfamilie ans derKlasseder21z-rtiüoras, Bäume od. Sträucher, seltenKräuter, mit stielrunden od. kantigen Ästen, gegen-ständigen, seltener abwechselnden, einfachen, unge-theilten n. ganzrandigen, selten gesägten, bald stiel-od. halbstielrunden, bald platten od. fiedernervigen,meist lederartigen, oft mit Öldrüsen besetzten Blät-tern. Deckblätter fehlen meistens; Kelch mit 4-5-,seltener vieltheiligem Saum, bleibend od. abfallend;
Blumenblätter mit den Kelchzipseln abwechselnd-Fruchtknoten mit mittelstäudigen Samenträgern-Keim gerade, aufrecht. Sehr artenreiche Familie, inden Tropen u. in Australien verbreitet, wenige imsubtropischen Europa u.Afrika. Unterfam.1.: 6bn-maslauoieas. Fruchtknoten Ifächerig; Frucht 1 -seltener 2 samig. Sträucher von heidekrantartigemHabitus mit kleinen Blüthen. Gattungen: Öalx-ootbrix, Rbrzckomsns, Lilsanlllno, Vsrdicoräia,Oliamaolaueium, Oarrvinia u. a. Unterfam. 2.:
1- sptoopsrmoas. Fruchtknoten 2-5-, seltener viel-fächerig; Frucht eine am Scheitel sich öffnende Kap-sel, seltener nicht aufspringend. Gattungen: starten,Iriokania, 8z-aoarpia, Oalotbainnuo, Lsaukortia,8vbixoplsnra, Oonotbamnno, 21slalsnea, Lueatzp-Vu8, Oalliotemon, ülstrooiäoroo, Impto8pöi-muw,Laslroa n. a. Unterfani. 3.: 21z-rtsao. Fruchtknoten
2- bis vielfächerig; Frucht eine Beere od. eine nicht
aufspringende Steinfrucht; Blätter opponirt. Gatt-ungen: koickinw, 2Izrtu8, AFroia, Lah-ptrantbes,8z'v) Kium, LarzoptzzUuo, älemsna, küuMnia.law-b<i8n u. a. Unterfam. 4.: I-soMrickoas. Frucht hol-zig, faserig od. fleischig, nicht oder mit einem Deckelaufspringend; Blätter abwechselnd. Gattungen: 6ou-ratari, I-ooz-tblo, Doostrvsilsra, Lortbollstia, Oou-roupiba u. a. Engler.
Myrte, Myrtenbaum, so v. w. Nz-rtns.
Myrreuholz, Holz von ülz-rtus oommniuo, 1u-gsnia u. anderen Myrtaceen.
Akyrtenwachs, s. 2IMea.
Mvrtikloras, Pflanzenklasse der dialypetalen Dico-tylcdonen. Blätter meist gegenständig, seltener spi-ralig; Blüthen meist zwitterig, regelmäßig; Kelch oftober-ständig, in der Knospenlage klappig; Blumen-blätter n. Staubblätter dem Rande des Kelchschlu»-des eingesügt; Staubblätterso viel als Blumenblätter,doppelt so viel oder zahlreich; Fruchtknoten mehr-fächerig, mit mittelständ. Samenleisten u. meist zahl-reichen anatropen Eichen. Hierher gehören dieFam.:21z-rtaooas, I-zckirraosae, Zloiaotowaosas, Oomdre-taoeao, Onaz-raooag, HalorrlraAickavoas. Engler,
MyrtiloS, Sohn des Hermes u. der Kleobule,einer Tochter des Äolos, Wagenleuker desÖnomaos,welcher- von Pelops bestochen, seinen Herrn um dmSieg bei der Bewerbung um Hippodamia brachte.
Myrtis, böotischeDichterin u. Lehrerin der Ko-rinua u. desPindaros, mit welchem sie einen poeti-schen Wettkampf gehalten haben soll; sie war in dmlyrischen Kanon der Alexandriner ausgenommen.
lVFrtua L.,Myrte, Pflanzengatt. aus der Fam. der2lzn-taesas-21zn-toöa(XII. 1.), immergrüne Bäume;Blüthen mittelgroß, weiß, achsclständig; Kelch meist5-, selten 4theilig; Blumenblätter ebensoviel; Staub-blätter zahlreich; Fruchtknoten 2—Zfächerig, mitvieleiigen Fächern; Frucht eine fast kugelige Beere;Samen hart, nierenförmig mit gekrümmtem Keim-ling. Arten: 21. oowmunio D. (Myrtenbauin), i»lwärmeren Europa und Asien heimisch, kommt mmehreren Spielarten vor, welche sich bes. durch dieBlätter unterscheiden, so Var. romana, mit lanzett-förmigen, breiten Blättern n. langen, fadenförmigenBlumenstielen; Var. Valentin a, mit eiförmigen Blät-tern u. runden Beeren; Var. itailoa, mit eilanzett-förmigen Blättern u. geraden Ästen; Var. baotiea,mit eilanzettförmigen, genäherten Blättern; Var.Irwitana, mit eilanzettsörmigen, langgespitzten Blät-