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Hlz'vsurus -
dreieckig-eiförmig;ArteninMitteleuropazahlreich; amlekanntcsten LI. palustris (T.) It^rtL. (Vergißmein-nicht), niit himmelblauen, in der Mitte gelben Blü-then, schiefer Grnndachse, kantigem Stengel, zuletztwagerecht abstehenden Blttthenstielen u. angedruckt-behaarten Kelchen; häufig an Bächen und Gräben.LI. arenariaSc/ivack., kleiner, mit schlaffem Stengel,aufrechten Blnthenstielen u. kleinen hellblauen Blü-then mit vertieftem Saum; auf Äckern. LI. vsrsi-coior (i^evs.) §m., der vorigen ähnlich, aber dieBlüthen zuerst hellgelb, dann blau; auf Brachen.LI. siivatiea (LiA.) Äo^in.. mit aufrechtem, rauh-baarigem Stengel, mittelgroßen, himmelblauen Blü-thcn u. abstehend behaarten Kelchen. Engler.
LFosmus D. (Mänsesckwanz), Pflanzengatt, ausder Familie Ranuuoulaosao-Üanunoulsae (V. 7),ausgezeichnet durch 5 am Grunde gespornte Kelch-blätter u. eine lange kegelförmige Blüthenachse, anwelcher die zahlreichen Früchtchen sitzen. Art: LI.minimus D., kleines Pflänzchen, mit linealischenGrundblättern. Engter.
lVFoxus, Säugethier, s. v. w. Schläfer.
Myra (a. Geogr.), bedeutende Stadt, späterHauptstadt Lykiens, bei deren Hafen (20 Stadienentfernt) der Apostel Paulus landete, jetzt noch M.,bei den Türken Dembre; noch sind bedeutende Rui-nen von Felsengräbern rc. vorhanden.
Myriade (v. gr.), Zahl von 10,000.
Myriagramm, 10,000 g; Myriameter,10,000 IN. My riar, 10,000 Ar — 1 djicm.
LFrios L., Pflanzengatt, aus der Fam. der Llx-rioaoeas (XLII. 4.); zweihäufige Slräucher mitspiraligen Blättern und zahlreichen, vor der Blütheauftretenden end- od. achselständigen Blüthenähren;männliche Bliithen nackt, mit meist 4 Staubblättern,weibliche Blüthen mit 2—4 Vorblättern; Narbenfadenförmig; Frucht eine Nuß, von den fleischig ge-wordenen Vorblättern eingeschlossen. Arten: LI.(lals D. (Gagel), Strauch mit länglich-verkehrt-eiförmigen bis verkehrt-lanzettlichen Blättern; inNEuropa, in sumpfigen, torfigen Gegenden wachsend;die Blätter riechen betäubend und liefern nebst denZweigen durch Anskochen Myrtenwachs; ehedemwaren sie als §oiia ruz'rti brabantioi s. viiamas-aeagni osficinell, auch werden sie noch jetzt äußerlichgegen Krätze u. znm Vertreiben der Motten benutzt,LI. eerilsrrr L., in sumpfigen Gegenden NAmerikas;nnt runden, kleinen, schwarzen, von weißem, wachs-artigem Pulver dicht überzogenen, beim Auskochenauch Myrtenwachs gebenden Früchten; aus demWachs kann man Kerzen bereiten, die an Qualitätden gewöhnlichen Wachskerzen fast gleichkommen.Ebenso liefert LI. «orckikolia D. (Wachsstrauch), einans den Sanddünen (vovus) entlang der Tafelbaiu. Falsebai wild wachsender Strauch, eine so reicheQuantität vegetabilisches Wachs, daß die Bewohnerder Küste dasselbe vielfach zur Kerzenbereitnng ver-wenden. Engler.
Il/FrwsvZae, Pflanzenfam. aus der Klasse der 1s-rsdintflii!,as, Sträucher od.Bäumchen mitzerstreuten,stielrnnden, nicht gegliederten Ästen, abwechselnden,einfachen, drüsig pnuktirten Blättern, ohne oder mithinfälligen Nebenblättern; Blüthen ein- oder zwei-bänsig, in einfachen Kätzchen, seltener in Rispen,weibliche Blüthen mit 2—6 kleinen Vorblättern;Fruchtknoten einsächerig mit 2 verlängerten Narben
- jilvrlstiou.
u. einem aufrechten, geradläufigen Eichen; männlicheBlüthen mit 2 Vorblättern u. 2—6 Staubblättern'Frucht einsamig; Samen aufrecht, ohne Eiweiß'Gattungen Ll^rioa u. Ooinptonia. '
LIvrioaria iÖsM., Pflanzengatt, aus der Fam. derlainarisoiusas, Sträucher mit sitzenden, lineal-lanzettlichen, graugrünen Blättern; Blüthen mit 5Blumen- und 10 Staubblättern; Fruchtknoten ein-fächerig, mit sitzender, dreilappiger Narbe; Samenmit einem Haarschopf versehen. LI. iwrbaooa Desy.Strauch am Kaukasus u.Altai; die Blätter werden vonden Mongolen in Daurien als Thee benutzt. LI.gor.mauiea T>ssv., schöner, aufrechter, schlanker, übermannshoher Strauch, mit röthlichen Zweigen, grau-lichgrünen, sich schlippenartig deckenden Blättern,rosenrothen, in langen Endähren stehenden Blumen;in SEuropa, auch in SDeutschland. Man benutztdie geraden, fingerdicken, mit rothbrauner, wohl-riechender Rinde umgebenen markreichen Stengel zuPfeifenröhren, die bittere Rinde (6ortex tamariseiAermanivi) gegen Ausschläge, Verstopfung der Ein-geweide, Gelbsucht. Aus der Asche gewinnt man vielKali, sonst als 8al tamarisei osficinell. Engler.
Myrina (a. Geogr.), feste Stadt in Mysien, ge-hörte zum Äolischen Bunde n. wurde nach dem Ma-kedonischen Kriege (197 v. Ehr.) von den Römernfür frei erklärt; sie war die Vaterstadt des griech.Dichters Agathias; jetzt Sandarlik.
Myringrtis, Entzündung des Trommelselles.
llilvrispoäa, so v. w. Tausendfüße.
Mhrioräma (gr.), eine künstliche Vorbereitungzur Darstellung von Landschaften; sie besteht auseiner Anzahl (meist 32) von Blättern, deren jedes )einzelne ein gemaltes Landschaftsstück enthält, wel-ches genau an jedes andere paßt, so daß durch ver-schiedenartige Zusammensetzung derselben mehrere .Tausende verschiedener pittoresker Landschaften dar-gestellt werden können. ! -
LFristica L., Pflanzengattnng aus der FamilieLIzwistiosns (s. d.). Arten: LI. Ira^raus Loutt. l(LI. mosdiata 1/rby., LI. aromatiea Lcrin., Mus-katnußbaum), auf den Molukken heimischer, nach Len .Mascarenhasinseln verpflanzter, ziemlich großer,feuchte, schattige Gegenden liebender Baum, miteiförmigen, zugespitzten, glattrandigen Blättern undfleischigen, pfirsichgroßen, gelben, bitteren, einsami- rgen Früchten. Die Samen, Mnskatnüsse jistuees .rnosdiatas), sind nach Entfernung des Samenman-tels rundlich, äußerlich weißgrau od. bräunlich, un> fregelmäßig gefurcht, sehr stark riechend u. enthalten ffettes und ätherisches Öl. Sie werden in der Küche tals Gewürz, auch pharmaceutisch als reizendes und Z;magenstärkendesMittelgebraucht. Man unterscheidet 8sogen, männliche od. milde M. (Lluseaäs male) Iund weibliche oder zahme M. (LI. ksmdls); die 1erstercn sind größer und rühren von wildwachsenden (Bäumen her, sind länglich elliptisch, bis 2 Zoll lang, >schwachriechend,leichtu.daherniedrigimPreisestehend, l
da sie zumal auch leichter von Würmern angefressenwerden; die letzteren, welche allein bei uns in denHandel kommen, sind mehr kugelig, auf den hervor-stehenden Runzeln röthlichgrau, in den Vertiefungenaschgrau; sie lassen sich mit dem Messer schaben, sindölig, von stark gewürzhaftem Geruch uud Geschmack.Muskatblüthe (Mnskatblumen, Llaois, Plorismads, Bisbesen), wird der die Muskatnuß umge-