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Bd. 13 (1879) Metternich - Ostindien
Entstehung
Seite
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Llolto Molulkenkrcbs.

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Jahres eine Reise nach dem Orient. M. trat 1836 ^les des Bosporus, Mein, über die Constrnction derzeitweilig als Oberst (Miralai) in türkische Dienste,!Karte von Kleinasien u. Türkisch-Armenien in 6 Bl.,begleitete den Snltan Mahmud auf seiner Rundreise! von ihm, Bütte, Fischer u. Kiepert, u. 1852 eine topo>

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durch Rumelien und Bulgarien, arbeitcie dann einMemoire überdieNeorganisationdertürkischenArmeeund über die Einführung eines Landwehrsystemsnach preuß. Muster ans, inspicirte die Dardanellen-schlösser u. Donanfestungen n. entwarf Pläne zu derenbesseren Instandsetzung u. zur Wiederherstellung derBefestigung Constantinopels, wohnte auch 1839 demTürkisch-ägyptischen Kriege in Syrien bei, der aberdurch die Niederlage bei Nisib einen für die Türkenunglücklichen Ausgang hatte, weil ihr Oberbefehls-haber Hafiz Pascha sich über M-s Rathschläge hin-aussetzte. Nach Preußen znrückgekehrt, trat er wiederin den Generalstab ein, wurde 1842 Major u. lebteseit 1845 als persönlicher Adjutant des Prinzen Hein-rich in Rom. Nach dem Tode des Prinzen, 1846,kam er zum Generalkommando am Rhein, wurde1848 Abtheilnngsvorstand im Großen Generalstabund noch in demselben Jahre Chef des Generalstabsbeim 4. Armeecorps in Magdeburg. 1850 Oberst-lienteuant, 1851 Oberst, wurde er 1855 Adjutantdes Kronprinzen Friedrich Wilhelm und General-major, 1858 Chef des Generalstabs der Armee und1859 Generallientenant. Im Kriege gegen Däne-mark 1864 leitete er die Operationen nach der Ero-berung Düppels; entwarf dann den Plan zum Kriegegegen Österreich 1866, begleitete, zum General derInfanterie ernannt, den König zum Heere u. leitete»ach der Schlacht bei Königgrätz die Verfolgung desFeindes. In den Norddeutfchen Reichstag 1867 ge-wählt, stimmte er mit den Conservativen. Auch imKriege gegen Frankreich 1870 war er die leitende Per-son, und die großartigen strategischen Erfolge diesesFeldzuges sind eng mit seinem Namen verknüpft. Erwurde dafür in den prenß. Grafenstand erhoben n.zum Generalfeldmarschall ernannt. Auch in den er-sten Deutschen Reichstag wurde er 1871 wieder ge-wählt. Bei seinem Besuch zum Georgenordensfesteim December 1871 in St. Petersburg wurde er zumEhrenmitgliede der dortigen Nicolai-Akademie desGeneralstabes und 1872 zum lebenslänglichen Mit-glieds des preuß. Herrenhauses ernannt. 1866 und1871 erhielt er eine Dotation. Er errichtete 1 7. Febr.1863 ein Familienfideicommiß, bestehend ans denRittergütern Kreisau, Nieder-Gräditz u. Wierischanim Kreise Schweidnitz u. einem Pecnnialfideicommißu. erhielt dafür 11. April 1868 die königl. Bestätig-ung. Die Vererbung des 28. Oct. 1870 ihm ver-liehenen preuß. Grafenstandes erfolgte nach der Pri-mogenitur für denjedesmaligenBesitzerdes Familien-fideicommisses. Da M. kinderlos ist, ist der nächsteAnwärterdesselbenu.des GrafenstaudesFreih. Wil-helm v. M., geb. 11. Sept. 1845 zu Kopenhagen,preuß. Lieutenant im Reg. der Gardes du Corps. M.sehr.: Der Rusf.-Türk.Feldzug in der Europ. Türkei182829, Berk. 1835; Briefe über Zustände undBegebenheiten in der Türkei aus den Jahren 1835bis1839,3.A.,Verl. 1877, ital. Mail. 1877; Briefeaus Nußland, Berl. 1877. Unter seiner Oberleitung ^

graphische Karle von Nom n. Lessen Umgebungen, in2 Bl. In seiner Vaterstadt wnrdeihm 1876 ein Denk-mal gesetzt (Enthüllung 2. Oct.). Lagai. Schroot.

Moll» (ital., Mus.), viel, eine Vermehrung desTactmaßes.

Molton (Molleton, Mnlton), ein dem Fries od.Coating (s.d.) ähnlicher, aber weniger dicht gewebter,tnchartiger oder meist geköperter Wollenstofs. DerKöper umschlingt 2 u. 6 Fäden, und nachdem dieseBindung viermal eingehalten, wird die Gruppe derersten 2 Fäden getrennt.

Molukken ist nach der neueren Eintheilnng derName für den ganzen Complex von Inseln, welchezwischen Celebes und Nen-Gninea, den Philippinenund Australien gruppenweise durch den IndischenArchipel verbreitet liegen. Durchgängig gebirgig u.meist vülcanisch, mit größtentheils angenehmem undgesundem Klima, sind sie ausgezeichnet durch üppigeVegetation u. durch ihren Reichthum an Sago- undCocospalmen, vor Allem aber durch die auf ihnenfrüher allein auf der Erde vorkommenden Gewürz-nelken- und Muskatnnßbänme, weshalb ihnen auchder Name Gewürzinseln gegeben worden ist. DieBevölkerung besteht aus Alfnren, ans einigen InselnPapuas im Inneren, an den Küsten aus eingewan-derten Malaien, Europäern und Chinesen. Haupt-beschäftigung ist der Ban u. Handel mit Gewürzen.Eine Anzahl der Inseln steht noch unter einheimischenFürsten;sämmtlichestehenjedochnnterderOberhoheitder Niederländer, die ans ihnen das Gonv. der Mo-lukken mit den 3 Refidentien Ternate, Amboina undBanda gebildet haben. Nach der Lage lassen sich dieM. in folgende Gruppen eintheilen: 1) im N. die 5eigentlichen M. (von denen der Name auf denganzenArchipel ausgedehnt worden ist, auch Kleineoder Ternate-M. genannt), die Inseln Ternate,Tidor, Mortir, Batschan (Batschian) u. Makian, anwelche sich Halmahera (s. d.) u. eine Anzahl kleinererInseln (Obi-u. Snln-Jnscln)anschließen; 2) südlichdavon die Gruppe der Amboinen (s.d.); 3)dieseuim S. die Gruppe der Banda-Inseln mit Len ihrsich anschließenden (s. u. Banda 1) Aru u. Key. DieM. wurden im Lause des 15. Jahrh. n. Ehr. vomIslam eingenommen u. waren im Besitz einer An-zahl kleiner Häuptlinge. Als erster Europäer ge-langte 1504 L.Barthema ausBologna dahin. 1511besuchte der Portugiese F.Serrao Ternate, 1521 kamdie Expedition Magelhaens nach Tidor. Wegen derkostbaren Gewürze entstanden bald Eifersucht undFeindseligkeiten zwischen Spaniern und Portugiesen,die durch den Vertrag von Saragossa 22. April 1529geschlichtet wurden. Portugal blieb im Besitz derInseln, bis sie Anfang des 17. Jahrh. von den Hol-ländern erobert wurden. Die maßlose Gewinnsuchtdieser beschränkte den Anbau der Gewürznelkenbäumeans Amboina, den der Mnskatbäume aus Banda n.rottete sie auf allen anderen Inseln ans, was erst indiesem Jahrh. aufgegeben worden ist. 17961815

wurden auch die Generalstabswerke über die Kriege waren die M. im Besitz der Engländer. TlMemam,.in Italien 1859 (2. A., Berl. 1863), in Böhmen! Molnkkenkrebs, Inmnlns Müll., einzige Gatt1866 (ebd. 186768) u. in Frankreich 187071.der Krebsthierfamilie der Schwertschwänze; Ober-(ebd. I873ff.)redigirt. Fernerveröfsentl.ereineKarteZcite des Körpers von 2 schildartigen Gebilden über-von Constantinopel, Karte des nördl. befestigten Thei-i deckt, deren erstes der Kopfbrust, deren letztes demPierersUnwersal-Coiwersations-Lrxiwn. 6. Auff, XIII. Band. A