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Bd. 13 (1879) Metternich - Ostindien
Entstehung
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Mollusko'idcn -

tend. Im Jura sind charakteristisch für den Lias:tzrz'pkaoa arouats. Kam., ^.mmonirss planorbisKar»., liima ^i^aubsa Des/r., Oarckinia eoneinuaAzr., Kmmonitss oaprioornus Ke/rlcM., amal-tlrsus Ke/tlot/r., Lolsmnitss paxillosus Ke/rlot/r.,örxxüaea oxmbium L»m., Vsrsbrabnla nnmis-' malis Kam., Kmmonitvs oommnnis Koro., Ls-^ lemvitss äi§ita1is Llar'iro.; für den Dogger: ^m-)- inonitss opalinns Äsrrr., ä.. Llurellisonas Kor«.,i Lslsmultss AiZantons Kc/iloKr., Ostroa Llarslli^ Koro., K.mmonits8 i?aririn.8oni Koro., L.. maoroos-pyglns Ke/rlotK., L.. ornatus Ko/rloKr., Lslsmnitessnbdastatns ^r'st., Hersbratnla äigona § 0 !«.; fürden Malm: Isrsbratmla psobnnoulus Ko/rloA.,improssalkrte/r., Leiemnitss siastatusKlar-ro.,Hoiinsa tmberoulosa, Äöm., Lxogzrra vir^ula Koro.,kbolaäomz'a aoutioostaba Kor^., N. äixii^a (7oi.,Kptyolins latus HKärrsk. Der Kreideformation ge-hören an: RliMolionslla cksprsssn Koro., kootoncrassitssta Köm., Lrnmonitss uorleus Kclrlot/r.,

I Lamltss atteuuatus Koro., Orioosras KmerioiI 1.6»., ^mmoultss nisus ck' 0-b., Lelsmnites llruns-I vioonsisKkromb., PeröbratulaNonboniauack'Orb.,I. Inoosramus sullatus KarL., ^.vieula axtisnslsV c!'Örb.,LIsAsrlsallmaDe/»'.,08troaearmata1Ia»r.,LxoMralatsralisDnb., I?ootsnaspsrKam.,Iuoos-rnmus strlatus 1lcka»rt., krotooarclium LillanumLsr/r., LmmoultssKlwtomaASllslsLi'ony., 'lurri-litss oostatus Kam., Loapsiitss asstualis Koro.,Inoosramus ladiatus KronA., Ostrea vssioularisKam., ksotsll guaclrleostatus Kroirrr, Inoosra-mus 6rlxsl Illarrt., I?inna äiluviaua Ko/rloKr.,Imrilitss polz'ploons Äöm., Laoulltss aueoxsKam., Uautllus claulous Ko/rlok/r. Tertiär sind:(l/iouaounsikormis Koro., Vsuerioaräla xlauloostaKam., (larälta suloata KrrtA., drassatslla sul-oata Koro., Ocmus ckspsräitus Kam., Oassls oan-oollata Kam., drassatslla xouclsrosa 1Vr/sk., Os-ritklum ZiZautoum Kam., klauordls euomxlia-InsKoro., KaluciluaordioularisKoro., Ksäa voslra-)'eslauaDueIr.,ülorsl)ratu1aArLuäi8LIr«M.,I.itorl-vclla aeuta Koax. ,6orltlüum marKarltaosum Koro.,Lon^sria suliAlodosa Karkso/r. Thoms. Lehmann.

Molluskoiden (Llolluseoläsa), nach manncheZoologen (Milne-Edwards, Huxley, Carus u. A.)ein besonderer Thiertypus. Zweiseitig-symmetrischeThiere mit ungegliedertem Körper u. weicher Haut,die eine zuweilen kalkige Schale absondert, bei eini-gen auch durch Cellnloseschichten verdickt ist. Vordem Munde entweder eine das Athmuugsorgan re-Präsentirende Einstülpung des den Körper umhüllen-den Hantsackes, od. ein Paar Arme mit fühlerartigenFortsätzen. Fast alle haben ein einkammeriges rücken-ständiges Herz. Centralorgan des Nervensystems istein einfaches, zwischen Mund und After liegendesGanglion. Dahin die drei Klassen der Mantel-thiere (luuioata), Armfüßer (Lravlüoxoäa) u.der Moosthierchen (Lrzwroa). Hier sind diebeiden ersten Klassen zu den Mollusken, die letzte zuden Würmern gerechnet. Thoms.

Mollwitz, Kirchdorf im Kreise Brieg des preuß.Regbez. Breslau; 660 Ew. Hier am 10. April»741 Sieg Friedrichs II. über die Österreicher unterNeipperg.

Mollt), engl. Vorname, so v. w. Marie.

Moll») Maguires, berüchtigter socialistischer

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Arbeiterbund in NAmerika, der 1877 bes. in Penn-sylvanien Greuel u. Morde verübte.

Molmein (Moulmein, Maulmeiu), Hafenstadtdes Distr. Amherst der indobrit. Prov. Tennasserim,an der Mündung des Saludu; 53,653 Ew. 1826gegründet, blühte M. bald auf u. ist Sitz lebhaftenHandels (bes. mit Teakholz) u. Schiffbaues.

Molo , s. u. Hafen, S. 680.

Moloch, ein Götze mehrerer Vorderasiat. Völker,stamme, wie der Kanaaniter, war der Gott des Feuersin seiner verzehrenden u. ebenso reinigenden Form.Er wurde in Gestalt eines Stiers oder in Menschen-gestalt mit einem Stierkopfe dargestellt und durchMenschenopfer verehrt. Diese, reine Jünglinge undJungfrauen, mußten sich in der ehernen, von Feuererfüllten Statue von diesem Element verzehren lassen.Diese Gottheit, eine der vielen Gestaltungen desBaal (s. d.), dem bei den Pho'nikern der Melkart ent-sprach u. den die Griechen mit Kronos übersetzten,hatte einen weit verbreiteten Dienst; auch zu denInden drang sie zu Salomos Zeit; in Kreta ist derMinotauros (s. d.) auf sie znrückznführen.

Moloche» (Melochen), 1) das Verschneiden derWeine mit Spiritus, Rosinenbrllhe, Zucker rc. 2)Das Verjüngen der Pferde durch Eingraben künst.sicher Kunden in die Reibefläche der Schneidezähne.

MologN, 1) ein etwa 540 km langer Fluß imEuropäischen Rußland, entsteht ans einem Sumpfeim Kreise Bjeshezk des Gonv. Twer, fließt fast ineinem Zirkel durch dieses und das Gonv. Nishnij-Nowgorod nach Jaroslaw, wo er in die Wolga fällt.Sie überschwemmt im Frühjahre fast regelmäßigihre Wald- u. wiescnreiche Uferlandschaft u. ist trotzihrer zahlreichen Stromschnellen u. Sandbänke fürdie Schifffahrt von Wichtigkeit. Ihr rechter Neben-fluß Tschagodoschtscha steht durch den 18021811angelegten, ca. 8kmlangen Tischwiner Kanal mitder Tischwina, einem Zuflüsse des in den Ladogaseemündenden Sjas in Verbindung. 2) Kreisstadt imruss. Gouv. Jaroslaw, am gleichnam. Flusse unfernseiner Mündung in die Wolga; Kreisschule; Handelmit Getreide u. Victualien, Schifffahrt; 4440 Ew.

Molosser (a. Geogr.), Volk hellenischer Abkunft,der Sage nach von Pyrrhos, dem Sohne des Achil-leus, von Thessalien nach Epciros geführt, hattedort die Gegend um Dodona, nördlich vom Ambra-kischen Meerbusen inne. Sie rissen bald das alte,berühmte Orakel von Dodona an sich u. wurden dasmächtigste Volk von Epeiros (ein Theil war mit denJonern nach Asien gewandert). Bald vermischtensie sich mit den Eingeborenen in Epeiros sehr starkund galten deshalb den Griechen für Halbbarbaren.Ihre Könige (Aiakiden) nannten sich Könige vonEpeiros; ihre Hauptstadt war Passaron. Berühmtwaren bes. die molossischen Jagdhunde. DaS Landhieß Molossia u. auch wol Molossis. Gesch. s. unterEpiros. Heinemann.

Molotschnaja, Fluß im russ. Gouv. Taurien,ergießt sich in den Molötschuoje (Molotschänski Li-ma»), einen 208 Hstcm (3, UlsM) großen Salzsee.An der M. liegt der über fünfzig Colonien mit ca.20,000 Ew. zählende MolotschanskischeMennoniten-Colonialbezirk. Die Colonisten sind die Nachkommender zwischen 1789 und 1817 hier eingewandertenmennonitischen Familien aus der Danziger Nieder-ung. Außer Ackerbau, Viehzucht, Obst-, Garten-,