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Molche -
2) Christian Knud Frederik, da». Schriftstel-ler, Sohn des Vor., 1853—64 Professor der nordi-schen und dänischen Literatur in Kiel; wirkte späterals Journalist für die Kopenhagener nationale Par-tei wieder die Bauernpartei. Hat Dantes OirinaOmmoäia ins Dänische übersetzt, 1851 f.; auch eineAnzahl Gedichte geliefert, die jedoch keine größereBedeutung haben.
Molche, llrockola.Ordnungder Amphibien. Kör-per gestreckt, langschwänzig; Haut nackt, drüsig, oftdurch lebhafte Farben ausgezeichnet. 1. Fam. Ei-gentliche M.,8alanianärina; Angengroßmitklap-pensürmigen Lidern; Bezahnung in beiden KiefernU. am Gaumen rcihig angeordnet, Zahnkronen zwei-spitzig; Zehen vorn4, hinten 5; Athnien vollständigentwickelt nur durch Lungen. Die M. ernähren sichvon kleinem Gethier allerlei Art, Len Winter überfallen sie in einen Erstarrnngsznstand u. halten sichdann im Schlamm oder unter Walvmoos aus. Ver-lorene Gliedermaßen werden durch neue ersetzt. Hier-her die Gattung Lalamanckra Lcrur., Erd molch,Salamander. Schwanz rund, ohne Hautsanm;Körper plumper; Ohren mit Drüsenwulst; Geschlcch-ter äußerlich nicht unterscheidbar; gebären lebendigeJunge; leben meist ans dem Lande. Arten: 8. maon-laba, Oau--., gefleckter Salamander, Fener-molch, 15 om lang. Schwarz mit großen gelbenFlecken; Zehenrundlich. SetztdieJnngenimWafser,hält sich aber sonst meist an und in hohlen Bäumenauf, läuft des Abends umher. 8. ntrs, Lau«-.,schwarzer Salamander, 12 ein lang. Ganz schwarz;Zehen glatt. Stets nur Laudthiere des höheren Ge-birges. Die Jungen machen die Metamorphose imMutterleibs durch. Gatt. 'Iriicm Molch,
Wassermolch. OhneOhrdrüsen; Schwanz seitlichcomprimirt, schwertförmig. Die mit Beginn derFortpflanznngsperiode eintretenden Hautwnchernn-gen beschränken sich auf den Nückenkamm u. häutigeAusbreitungen um die Zehen. In der Färbung istdie dunkle Oberseite gegen die vrangerothe Unterseiteabgegrenzt. Die Augen sind goldig. Im FrühjahrWasserbewohner, schnappen an der Oberfläche desWassers nach Luft, später leben sie an feuchten Stel-len auf dem Lande, wandern des Nachts von einemDümpel znmandern. M oristabusBarti-., Kamm-molch, 14 em lang; häufigste u. größte Art. Hautkörnig; die orangenfarbene Unterseite mit großenschwarzen Flecken besetzt; Nückenkamm gezackt, überder Schwanzwnrzel tief eingebuchtet. Nord- u. Mit-tel-Europa. P. bnemntus, kleiner Molch, 7 omlang; olivcnbraun od. grün, unten schwach orange-gelb; Männchen punktirt, Weibchen meistlederfarben,mit dunklen Längslinien; kleinste u. häufigste Art.P. alpostris, Bergmolch (Alpentritons, 9 om lang;oben schiefergran, dunkelfleckig, untenorangesarben;Nückenkamm niedrig, hinter dem Kopf erst beginnend.Gewässer des Gebirges, aber anch der Ebene. 2.F-am. Aalmolche, LmxlUumillao; sie behalten je-derseits ein Kiemenloch, aber keine äußeren Kiemen.Dahin die Gatt. Lmptiiuma, Aalmolch, s. d. —3. Fam. Kiemenmolche, koimibrnnolUats,; siebehaltenlebenslänglich jederseits 3 (äußere) Kiemen-bnschel. Dahin der Olm (s. d.), der Axolotl (s.d.)N. der Armmolch (s. d.). Farwick.
Mold, Hauptstadt der Grafschaft Flint im engl.Fürstenthuin Wales, am Allen, Eisenbahnstation;
- Moldau.
Grasschastshans,Banmwollcnfabriken,Papiermühle;
1871: 3978 Ew.
Moldau (czech. Vltava), linker Nebenfluß derElbe in Böhlncn, der Hauptfluß dieses Landes, ent-steht aus der Bereinigung von 2 Quellbächen, diebeide auf dein Böhmerwalde entspringen, und zwardie Warme M. am Schwarzberge in einer Höhe von1179 m n. die Kalte Nt. jcnseit der bayr. Grenze am ,Tafelberge in einer Höhe von 1107 m, fließt dann ssüdöstlich bis Hohenfurt, wo sie flößbar wird, daraufnördlich, wird bei Budweis schiffbar, nimmt rechts dieMalsch, Lnschnitz, Sazawa, links die Wottawa, Be-ranuka n. a. Flüsse ans n. mündet Meluik gegenüber jin die Elbe. Bon Prag an wird die M. mit Dampf- ^booten befahren. Der Spiegel der M. liegt bei Ho- ^hensnrt 529, bei Budweis 379 n. an ihrer NNünduug152 m ü. d. At. Die Länge ihres Laufes beträgt !( -400km; ihrGebiclwirdauf32,270dj!rur(586s^M) ! fgeschätzt. Die Qnellbäche der M. werden durch den i !SchwarzcnbergischenSchwemmkanal mit dem Atühl- fflühchen in Ober-Oesterreich verbunden. H- Leu,.!. j
Nloldau (Llolciavia, türk. BogLan oder KaraBogdan, die fürstliche M., znm Unterschied von derösterreichischen sder Bukowina) und der russischensBessarabien zwischen dem Dnjcstr und Prnthj M.s, -seit 1862 mit der Walachei zu Einem Staate u»- (
ter dem ilkamcn Fllrstsnlhnm Rumänien vereinigt,grenzt im N. an die Bukowina (Österreich), im W.an Siebenbürgen, im S. an die Walachei (davon -Lurch den Milkow getrennt) und die Dobrndscha(Türkei), im SO. an das Schwarze Meer, im O. u. lNO. an das rnss. Gonv. Bessarabien; 47,740Hjkw ^(867 HjAl) mit 1,866,250 Ew. (auf Ij^jkm 39s. ^DieM. besteht int W. ans Hochland, durchzogen vonden Karpathen (Traussylvauischen Alpen) n. ihrenzahlreichen Verzweigungen, im NO. aus Berg u. (,Plateauland, im SO. ans Flachland, welchem sichdas Nieüeruugsland der Donau anschließt. Flüsse: siDonau (auf kurze Strecke, doch fällt ihr fast alles si ^Gewässer der M. zu), Prnth, Schischija, Bachlni,Jalpnch, Kagul, Sereth, Moldawa, Bistriza, Tro-tusch, Putna, Milkow, Berlatu. a. Teiche n. Süuipsesind sehr zahlreich. Bedeutendere Seen: Bratysch-, iKagnl-, Jalpnch-, Katlabng-, Sasyk-, Schaganh- u. si 'Alibei-See. Die die M. dnrchschneidenden Eisen-bahnlinien haben zusammen eine Länge von etwa534 km. Das Klima ist sehr veränderlich u. zeigtdie entgegengesetzten Extreme. Im Sommer steigtdas Thermometer nicht selten bis auf ch- 30° R., ^plötzlich eintretei de N.- oder NOWinde können in- > -dessen während der stärksten Hitze innerhalb 24 Stun-den auch ein Sinken der Temperatur um 20° ver-ursachen; im Winter finkt das Thermometer häufigbisauf20, selbstauf25"unterNull. DerBodenjedochist sehr fruchtbar. Products: Pferde (dauerhaft undzahlreich),Rindvieh (viel), Büffel, Schafe, Schweine,Geflügel, Bären, Wölfe, Luchse, Füchse, Steinmar-der, Liehe, Hirsche, Gemsen (selten), wilde Schweineu. Ziegen, Hasen, Perlhühner, Pfauen, Falken, Ad-ler, Bienen (Bienenzucht sehr ansehnlich), Fische,Heuschrecken (oft eine Landplage); Weizen, Gerste,Roggen, Hafer, Mais, Hirse, Buchweizen, Tabak, ^Melonen, Wein (sehr ansehnlicher Weinban, berühmtdie Weine von Odebeschti nnd Kotnar), Waschgold,Silber- und Bleiglanz, Kupfer, Salz, Salpeter,Schwefel, Braunkohlen rc. Mehrere Mineralquellen