Mineralöle — Mineralsystein.
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Maits äs Llineralö§is, 2. A., Paris 1830—32;Breithaupt, Vollständiges Handbuch der M., Dresd.1836—47; Mohs, Anfangsgründe der Naturge-schichte des Mineralreiches, 2. A., Wien 1836—39;Philipps, Llomsvtar^ uiiroänebion bo Llineralo^,n. A., Lond. 1852; Dana, Latein ok UinsraloZ;/,5. A., New-Uork 1868; von Kobell, Die M., leichtfaßlich dargestellt, 2. A., Lpz. 1858; Ders., Tafelnzur Bestimmung der Mineralien, 9. A., München1869; Glocker, Grundriß der M., Nürnberg 1839;Hartmann, Handbuch der M., Weimar 1843,2 Bde.,nebst Atlas; Dufrenoy/IraitsäsNinsraloZis, Par.1856—59; Hausmann, Handbuch der M., Gotting.1828 —47, 2 Thle.; Haidinger, Handbuch der be-slimmenden M., 2. A., Wien 1851; James Nicol,LlannsIokNinsrnloN, Lond. 1849; Axel Erdmann,IiLiobolc i Llinsralogiso, Stockholm 1853; Blum,Lehrbuch der Oryktognosie, 3. A., Stuttg. 1854;Leonhard, Grundzllge der M., 2.A., Heidelb. 1860;Girard, Handbuch der M., Lpz. 1852, Des Cloizcaux,Mnnsl äo NinsraloAis, Bd. 1, Par. 1862; Quemstedt, Handbuch der M., 2. A., Tüb. 1863; Andrü,Lehrbuch der gesammten M. , Brannschw. 1864;Schrauf, Lehrbuch der physikalischen M., Wien 1866u. 1868; v. Kokscharow, Vorlesungen über M., Pe-tersburg 1866; Fuchs, Anleitung zum Bestimmender Mineralien, Heidelb. 1868; Senft, Lehrbuch derMineralien- u. Felsartenkunde, Jena 1869; Nau-mann, Elemente der M., 8. A., 1871. WichtigeWerke, welche einzelne Theile der M. behandeln,sind: Groth, Physikalische Krystallographie, Leipz.k 1876; Rammelsberg, Handbuch der Mineralchemie,ebd. 1860; Plattner, DieProbirkunst mit demLöth-rohre, 4. A. von Th. Richter, Lpz. 1866; Fresenius,Anleitung zur qualitativen Analyse, 13. A., 1869;Breithaupt, Die Paragenesis der Mineralien, Frei-berg 1849; G. Bischof, Lehrbuch der chemischen undphyfikal. Geologie, 2. A., Bonn 1863—66; Volger,Studien zur Entwickelungsgeschichte der Mineralien,1854; Rosenbusch, Mikroskopische Physiographie derpetrographisch wichtigen Mineralien, Stuttg. 1873;Zirkel, Die mikroskopische Beschaffenheit der Mine-ralien u. Gesteine, Lpz. 1873. L-hm-mn.
Mineralöle, die bei der Darstellung des Paraf-fins als Haupt« u. Nebenprodukte gewonnenen Öle.Sie haben je nach ihrem Siedepunkte eine verschie-dene Benennung u. Verwendung. Die flüchtigstenwurden früher als Camphin, Ligroin, Photo-gen rc. in eigenen Lampen als Leuchtstoffe benutzt;jetzt dienen sie meist als Benzin (Petroleumäther,Naphta rc.) als Fleckenwasser in chem. Wäschereien,als Lösungsmittel für Fette, Kautschuk, Harze rc.,sowie zur Carburation des Leuchtgases (s. Gas-beleuchtung). Weniger flüchtig ist das Solaröl oderdeutsche Petroleum, welches wie das amerikani-sche theils für sich, theils mit jenem gemischt, ge-bräunt wird. Die noch schwerer flüchtigen M. wer-den theils als Maschinenschmie röle unter den NamenM., Lubricatingöl, Parasfinöl rc. verwandt, theils,indem man sie nach stürmischer Destillation damps-^ förmig durch eine hellglühende Röhre leitet, inPy -jrogen einen dem Petroleum ähnlichen Leuchtstoffs verwandelt. Die Trennung der einzelnen M. ge-schieht durch wiederholte fractionirte Destillation,-indem man bei derselben die Wärme nur langsamsteigen läßt, das jezwischenbestimmtenTemperatnr
gränzen übergehende gesondert aussängl und diesVerfahren oft mehrmals wiederholt (Rectification).Die zum Brennen zu benützenden M. müssen dannmeist mit Natronlauge versetzt werden, wobei sichcarbolsaures Natron abscheidet. Sie werden hieraufmit Wasser gewaschen u. mit Schwefelsäure gereinigt.Mit vielWasser u.verdünnterNatronlaugemußdannaber die den M-n noch anhaftende Schwefelsäure ent-sernt u.ersteremllssendann nochmals destillirtwerden,um gutes, zum Brennen taugl. Öl zu liefern. Jungck.
Mineral Point, Stadt im Iowa County desnordam. Uniousstaates Wisconsin; Eisenbahnstation;8098 Ew.; ergiebige Blei- u. Zinklager in der Nähe.
Minrralpottasche, ans Mineralien, bes. ausChlorkalium sabricirte Potlasche (kohlensanres Kali).Mineralquellen (Med.), s. Mineralwasser.Mineralsäuren, die anorganischen Säuren.Mineralsoda, aus Mineralien, bes. ausChlor-natrium bereitete Soda (kohlensaures Natron).
Mineralsystein, gesetzmäßige Zusammenstell-ung der bekannten Mineralien nach ihrer Ähnlichkeit.Die morphologischen, physikalischen und chemischenEigenschaften der Mineralien dienen zur Erkennungu. Bestimmung der Arten od. Species; LieKrystall-form und die chemische Zusammensetzung sind bes.charakteristisch, daher gehören zu einer Species alleMineralien, welche gleiche chemische Zusammensetz-ung und gleiche Krystallsorm besitzen; die physikali-schen Eigenschaften stimmen mehr od. weniger über-ein. Geringe Verschiedenheiten führen ans die Varie-täten n.Abänderungen. DieArten, welche einanderam ähnlichsten sind, werden zu Gruppen znsammen-gestellt, diese zu Ordnungen und die Ordnungen zuKlassen vereinigt. Die Zahl der M-e, welche sichtheils auf die krystallographischen, theils physikali-schen, theils chemischen Eigenschaften gründen, isteine sehr große. Die wichtigsten M-e sind folgende:^) Werners System: n) erdiste Fossilien (Dia-mant, Zirkon, Kiesel und die wichtigsten Silicate,Thon, Talk, Kalk, Baryt, Strontian, Kryolith);b>) salzige Fossilien (Soda, Salpeter, Steinsalz, Sal-miak, Vitriol, Glaubersalz,Bittersalz); o) brennlicheFossilien (Schwesel, Erdharz, Kohlen, Graphit,Bernstein); ä) metallische Fossilien (Platin, Gold,Quecksilber, Silber, Kupfer, Eisen, Blei, Zinn,Wismulh, Zink, Antimon, Sylvan (Tellur), Man-gan, Nickel, Kobalt, Arsenik, Molybdän, Scheel(Wolfram), Menakan (Titan), Uran, Chrom, Ceriu.6) Hauys System: n) säurehaltige Körper: Kalk,Baryt, Strontianit rc.; b) erdartige Fossilien: Quarz,Zirkon, Telesin, Cymophan rc.; o) unmetallischebrennbare Körper: Schwefel, Diamant, Bitumen,Kohle, Bernstein, Honigstsin; ä) metallische Sub-stanzen, ähnlich wie beiWerner gruppirt. 6) Ber-zelius' System: a) nach den elektrvpositivenKör-pern geordnet: na) 1. Klasse: Sämmtliche eigentlicheMineralien, 1. Ordnung: Metalloide; Familien:Schwefel, Chlor, Stickstoff,Brom,Kohlenstoff, Was-serstoff; 2. Ordnung: Elektronegative Metalle, derenOxyde sich mehr als Säure, denn als Base verhal-ten; Familien: Arsenik, Chrom, Molybdän, Anti-mon, Titan, Kiesel; 3. Ordnung: ElektropositiveMetalle, deren Oxyde sich als Basen verhalten: Leichtreducirbare Metalle; Familien: Iridium, Platin,Gold, Quecksilber, Palladium, Silber, Wismuth,Zinn, Blei,Kupfer,Nickel,Kobalt,Uran, Zink,Eisen,