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Mineraltheer —
/ Mangan,Cer. Schwer redncirbare Metalle, derenOxyde die Erden und Alkalien bilden: Zirkonium,Aluminium, Attrium, Beryllium, Magnesium, Cal-cium, Stroittium, Baryum, Natrium, Kalium;bb) 2. Klasse: Mineralien, gebildet nach den Prin-cipien in der organischen Natur, Ordnungen: Ver-weste organische Stoffe, Harzartige, Flüssige, Pech-artige, Gekohlte, Salze; b) nach den elektronegativenKörpern geordnet: na) I.Abthcilung: NichtoxydirteKörper: Gediegene Metalle, Sulfnrete, Arseuiete,Stibiete, Tellnrete, Osmiete, Aurete,Hydrargyrete;bb) 2.Abthcilung: Oxydirte Körper: Oxyde u. ihreHydrate, Sulfate, Nitrate, Muriate undMurio-Carbonate, Phosphate,Flnaten.Flnosilicate,Borateu. Boro - Silicate, Carbonate und Hydrocarbonate,Arseniate,Molybdate, Chromate, Wolframiate, Tan-talate, Titanate, Silicate u. Silico-Titanate, Aln-minate. Weiß' System: a) 1. Ordnung der oxy-dischen Steine od. Silicate: Familien: Quarz,FelL-spath, Skapolith, Halotdsteine, Zeolithe, Glimmer,Hornblende, Thone, Granat, Edelsteine, Metall-steine; b) 2. Ordnung der salinischen Steine: Fami-lien: Kalkspath, Flußspath, Schwerspath, Gips,Steinsalz; o) 3. Ordnung der salinischen Erze:Familien: Spatheisenstein, Kupfererze, Bleierze;ll) 4. Ordnung der oxydirten Erze: Familien: Oxy-dirte Eisenerze, Zinnstein, Manganerze,Rothkupfer-crze, Weißspießglanzerz; s) 5. Ordnung der gedie-genen Metalle: eine einzige Familie; k) 6. Ordnungder geschwefelten Metalle: Familien: Schwefelkies,Bleiglanz, Grauspießglanzerz, Fahlerz, Blende,Nothgiiltigerz; §) 7. Ordnung der Jnflammabilien:Familien: Schwefel, Diamant, Kohlen, Erdharze,Brennsalze. L)NaumannsSystem: n)l.Klasse:Metallo'idoxyde; b) 2. Klasse: Erden und analogeVerbindungen (Fluoride u. Chloride; o) 3. Klasse:Haloide (wasserhaltige u. wasserfreie); ä) 4. Klasse:Chalcite (wasserhaltige u. wasserfreie); s) 5. Klasse:Geolithe (wasserhaltige u. wasserfreie); k) 6. Klasse:Ämphoterolithe (wasserfreie und wasserhaltige);Z) 7. Klasse: Metallolithe (wasserhaltige u. wasser-freie); d) 8. Klasse: Tantalitorde; r) 9. Klasse: Me-talloxyde und analoge Verbindungen (a. Fluoride,Chloride, Bromide und Jodide; si. Metalloxyde);ic) 10. Klasse: Metalle; 1) 11. Klasse: Galeno'ide od.Glanze; m) 12. Klasse: Pyritorüe od. Kiese; u) 13.Klasse: Cinnabarite oder Blenden; o) 14. Klasse:Metalloide; x) 15. Klasse: Anthracide. §) Ram-melsbergs chemisches M.: s.) Mineralien un-organischer Natur: an) Grundstoffe; dir) Verbind-ungen von Metallen unter sich (Osminmiridium,Platiniridium, Antimonnickel); oo) Verbindungen derElemente mit Sauerstoff u. Salzbildnern: Tellur-metalle, Selenmetalle, Schweselmetalle, Oxyde,Oxy-dnlsulfurete; äci) Verbindung der Elemente mit Chlor,Brom, Jod u. Fluor; so) Verbindung von Sauer-stoffbasen mit Sauerstoffsäuren (Sauerstofssalze),Silicate, Carbonate, Oxalate, Mellilate, Borate;tk) Verbindung von Titanoxyden; A§) Tantalate;dir) Wolframiate; ü) Molybdate; IcL) Vanadate;II)Chromverbindnngen; mw)Antimoniate; nn)Ar°seniate; oo) Phosphate; xp) Nitrate; gg) Seleuite;rr) Sulfate; k>) Aiineralien von der Zusammensetz-ung organischer Körper: na) Öle, bb) Harze, oo)Kohlen. In der consequeuten Durchführung desletzteren Systems finden sich Schwierigkeiten mancher
- Mincralwässcr.
Art, es liegen dieselben namentlich in der Isomor-phie der Mineralien. 6) RoseS krystallo-che-misches M.t a) Einfache Körper: an) ReguläreMetalle: Kupfer, Silber, Gold, Elektrnm, Eisen,Platin, Iridium, Quecksilber, Amalgam, Arqnerit;db)TetragonischsMetalle:Zinn;oo)RhomboedrischeMetalle: Antimon, Arsenik, Wismnth, Tellur, Te-tradyinit, Arsenikglanz; ää) Rhombische Metalle: >
Antimonsilber; os) Metalloide: Diamant, Graphit, /Schwefel; b)Antimon-, Arsenik-, Tellur-, Schwefel-nnd Selenverbindnngen mit binären und doppeltbinären Verbindungen; o) Chlor-, Fluor-, Brom-u.Jodvsrbindungcn mit binären u, doppelt binärenVerbindungen; ä) Sanerstofsverbindungen mit bi-nären n. doppelt n. mehrfach binären Verbindungen,lk) Danas System. a)Einfache, nicht metallischeStoffe u. ihre Verbindungen: Stickstoff, Wasserstoff,Kohlenstoff, Schwefel, Selen; b) Alkalien n. Erdenund ihre Verbindungen mit Wasser und löslichenSäuren u. mit Chlor u. Fluor: Salze des Ammo-niaks, des Kalis und Natrons, der Baryterve undStroutianerde, der Kalkerde u. Magnesia, derThonerde, der Ackererde, des Cer, Lanthan u. der Thor-erde; e) Erdige Mineralien od. Kieselsäure u. Ver-bindungen der Kieselsäure u.Thoncrde mit Alkalienund Erden: Kieselsäure, Silicate von Kalkerde undMagnesia, Thonerdesilicate, Alnminate der Magne-sia, Silicate u. Alnminate der Beryllerde, Silicateder Zirkonerde, Thorerde und des Cer; L) Metalle(gediegen, Verbindungen mit Schwefel, Arsenik, Se-len, Antimon, Tellur, Verbindungen mit Sauerstoff,Silicate, Verbindungen mit Kohlensäure u. a. Säu-ren); s) Organische Verbindungen: Verbindungen ^organischtr Säuren mit unorganischen Basen; Harze,Verbindungen von Kohlenstoff u. Wasserstoff mit od.ohne Sauerstoff, Kohlen. Lehmann.'
Mineraltheer ist Theer, welcher bei der trocke-nen Destillation des Torfes, der Braunkohlen, desBlätterschicsers, der Bogheadkohle u. ähnlicher Roh-materialien gewonnen wird. Er besitzt eine kasse-braune Farbe, wird nach längerem Stehen an derLuft dunkelbraun, erstarrt zwischen 9° bis 6°0. undbesitzt ein spec. Gew. von 0,^—0,gg. Er reagirt inder Regel alkalisch, selten sauer u. riecht durchdrin-gend theerartig. Der mit Hilfe überhitzter Wasser-Lämpfe aus Braunkohlen hergestellte ist stets sauer,mit Alkalien verseifbar und bei 55—60° O. bereitsfest. M.dientzurBereitung vonPhotogen, Solarölu. Paraffin (s. darüber Mineralöle). Glatzel.
Mineralquellen, Mineralwässer lief. Quellen.
Mineralwachs, s. Erdwachs.
Mineralwässer, Wässer, welche meist eine grö-ßere Menge fester Bestandtheile und Gase aufgelöstenthalten, als gewöhnliches Wasser, einen eigenthüm-lichen Geschmack, Geruch und Farbe besitzen und sichdurch Heilwirkungen auf den menschlichen Organis-mus auszeichnen (daher Gesundbrunnen, Heilquel-len, Heilbäder). Viele M. haben die Temperatur 'des gewöhnlichen Quellwassers, einige sind viel kal-ter, andere besitzen eine höhere Temperatur, welchezuweilen die des siedenden Wassers erreicht: warmeM. (Thermen, Thermalwässer). Viele M. enthaltenKohlensäure als wesentlichen Bestandtheil (Säuer-linge, Loiclulas): auch Schwefelwasserstoffgas füh-ren einige M. (Schwefelwässer). Von aufgelöstenMineralbestandtheilen hat man folgende gesunden: