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Bd. 13 (1879) Metternich - Ostindien
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Minclli Mineral.

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theidigung von Sewastopol durch General v. Totleben jthierischen Organismus) die fstr ihre Existenz nnent>

geführt. Um eroberteFcstnngswerkefürdenAngreiferunbenutzbar zn machen, kann man unter den wichtig-stenTheilenderselbenDemolitio ns-M-n anlegen».dieselben nachderBesitzergreifnngdcsWerkesdnrchden Gegner zünden. Derartige M-n werden auch inBrückenpfeilern, Dämmenrc. schon im Frieden durchAnlage von Galerien u. Kammernvorbereitet. Frei-stehende Mauern, Pallisadcn, eiserne Gitterbriicken,Eisenbahngeleise rc. zerstört man meist durch srcie An-bringung eines brisanten Sprengstoffes, wie Schieß-wolle, Dynamit rc.; man nennt solche Ladungen hinu. wieder gleichfalls M-n. Unter Bohr-M-n ver-steht man Ladungen von Sprengstoffen, die in ge-bohrten Löchern, in Erde, Fels, Holzrc. angebrachtwerden. Schwimmende M-n bestehen aus mitSprengstoff geladenen Kästen, die schwimmend er-halten und so eingerichtet werden, daß sie beimPassiren einer Brücke rc. von selbst explodiren unddiese zerstören (vergl. Höllenmaschine und Torpedo).3) Bei Börsen-Geschäften die Partei der Haussiers,s. Börse, IV. l.

Minelli (Min-Elli), I o h an n, niederländ.Schnl-mann, geb. 162S in Rotterdam, gcst. 1682 als Rec-tor der Erasmusschulc daselbst. Er gab viele latem.Autoren mit kurzen latein. Anmerkungen heraus,Andere folgten seinem Beispiele, u. deren Ausgabenheißen dann Ausgaben ack moclum Ninskli.

Minenhölzer, das znm Bekleiden einer M-n-Galerie oder eines Schachtes erforderliche Holzwerk.Dasselbe besteht bei der Galerie aus Thürgerüsten(Schwelle, 2 Thürstücken u. Kappe, die im Viereckvon 1 n I,sow im Lichten zusammengesetzt werden)und deren Bretterverkleidung (Pfählen, Psändebret-tern, Zwickkeilen u. Feldspreizen). Die Bekleidungeines Schachtes setzt sich zusammen ans Schacht-jochen (2 Unterhölzer, 2 Oberhölzer, die im Quadratvon 1,,,o m Seitenlänge im Lichten horizontal zu-sammengelegt werden) n. deren Bretterverkleidung(Pfählen, Pfändcbrettern, Zwickkeilen und ganzenFeldbolzen). Das erste Schachtjoch, dessen Hölzerüber den Schacht um je 0,zgM vorstehen, heißt O h r-joch. Unter Schnrzholz versteht man die ausBrettern bestehende Verkleidung der Econten (s. d.und Mine), welche in einzelnen 0,^m breiten Rah-men (Schnrzrahmcn, aus je einer Schwelle, Kappeu. 2 Thürstücken), dicht aneinander gereiht oder beistandfestem Boden nkit Abständen versetzt wird. Imweiteren Sinne bezeichnet man mit M-n auch alleHilfshölzer beim Minenban, wie Stützen, Streben;seiner die beim Laden und Verdämmen von Minenerforderlichen Hölzer rc. l-

Mineo , Stadt in der italien. Provinz Catania;9337EW. In der Nähe der kleine, kohlcnsaure Gaseausströmende See Palizi (Imous Ualieornm), woim Alterthum ein berühmtes Heiligthum stand.

Mineral (v. lat. Nina, Schacht), jeder homo-gene, feste oder flüssige anorganische Körper, welcherunmittelbar und ohne Mitwirkung organischer Pro-teste und menschlicher Thätigkeit als Naturproductentstanden ist; im weiteren Sinne auch die ans derZersetzung und Umbildung vorweltlicher organischerKörper entstandene Fossilien, wie Braunkohle, Stein

behrlichen Nahrnngsstofse. (Hierzu eine Karte.)

ib) Von den morphologischen Eigenschaf-ten der M-ien. Man unterscheidet amorpheM - ien, deren Formen keine Gesetzm äßigkeitzeigen n.die entweder allmählich ans einem gallertartigcn Zn-stande(parodineM-ien,z.B.Opal),od.ziemlich schnellausdemsenrigflüssigenZnstande(hyalineM-ien,z.B.Obsidian) in denfesten übergegangen sind,n. krystal -linischeM - ien, deren Individuen eine ringsum ab-geschlossene,mehrod.weniger regelmäßigeGestalt be-sitzen n.Krystalle(s.d.)heißen;diese,alsdievollkommenansgebildeten M-körpcr, sind die eigentlichen Indi-viduen des M-reiches. Die sämmtlichen an den Kry-stallen beobachteten Forme» lassen sich aus 7 Kry«stallsysteme znrücksllhren, von denen nur das di-klinoedrische an keinem M. nachznweisen ist. Zumtesscralen System gehören die Mehrzahl der Me-talle, wie Gold, Silber, Kupfer, Blei; ferner Dia-mant , Flnßspath, Bleiglanz, Zinkblende, Eisenkies,Magneteisen, Granat. Znm tetragonalen: Zinn-stciu, illntil, Kupferkies,Zirkon. Zum hexagona-len: Quarz, Korund, Eisenglanz, Titaneisen, Kalk-spath, Eisenspath, Apatit, Beryll, Nephelin, Tur-malin. Zum rhombischen: Schwefel, Antimon-glanz, Arsenikkies, Schwerspath, Aragonit, Olivin,Topas. Zum monoklinischen: Rcalgar,Kupfer-lasnr, Malachit, Feldspath, Angit, Hornblende. Znmtriklinischen: Axinit, Albit, Oligoklas, Labrador,Anorthit. Die Ausbildungsweise n. Aggregations-forni der M-ien ist eine außerordentlich mannigfacheund wird durch an sich verständliche Ausdrücke, wie:körnig, stengelig, faserig, kugelig, schalig, tranbigrc.bezeichnet. Besonderes Interesse hat das Vorkom-men der M-ien in Pseudomorphosen.

8) Bonden physikalischen Eigenschaftender M- ien. Fast alle krystallisirten M - ien zeigennach verschiedenen Richtungen hin merkliche Unter-schiede der Cohäsion, indem sie sich nach bestimmtenRichtungen bes. leicht so zerschlagen od. spalten lassen,daß glatte Brnchflächen entstehen. Diese Eigenschaft,Spaltbarkeit oder Blätterdurchgang, ist für dieBestimmung der M-ien sehr wichtig, bes. da die LurchSpaltung entstehenden Formen oft von der äußerenForm der Krystalle verschieden sind; sie wird LurchZerschlagen, Spalten, erforscht. Man unterscheidetverschiedene Grade der Spaltbarkeit (vollkommen,unvollkommen,nndeutlichrc.) AlsBeispieldieserAb-stufung können gelten: a) Glimmer, Gips, Doppel«spath; d) Flnßspath, Baryt, Amphibol, e) Kryolith,Angit; ä) Quarz, Granat. Viele M-ien besitzen nachverschiedenen Richtungen verschieden vollkommeneSpaltbarkeit (Glimmer, Kalkspath, Flnßspath, To-pas u. a.). Der Grad der Festigkeit ist bei denkrystallinischen u. amorphen M-ien sehr verschiedenu. äußert sich vorzugsweise in ihrer Härte. Wennman ein M. zerschlägt, so erscheinen, wenn es kry-stallinisch ist, Spaltnngs- n. Brnchflächen; wenn esamorph ist, dagegen nur die letzteren. Es sind dieskeine Ebenen, sondern unbestimmte Begrenzungen,deren Beschaffenheit jedoch nicht in Betracht zn ziehenist. Amorphe Massen besitzen muscheligen Bruch, beikrystallinischen M-ien ist er eben, uneben, körnig,

kohle, Kieselguhr rc. Die M-ien bilden die äußere! splitterig rc. Dehnbare, geschmeidige Substanzen,Rinde unseres Erdkörpers, sie gewähren den Pflan-Uvie z. B. die gediegenen Metalle, bieten nur Zer«zen festen Stand u. liefern ihnen (u. durch sie dem! reißnngsflächen dar, welche gewöhnlich sehnig oder